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Wurzen Grenzenlos gute Idee: Kicker holen Preis bei Jugend-Aktion in Brandis
Region Wurzen Grenzenlos gute Idee: Kicker holen Preis bei Jugend-Aktion in Brandis
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00:18 04.02.2016
Die Macher von „Kicken ohne (Aus)Grenzen“ nahmen gemeinsam mit den unbegleiteten Flüchtlingen aus Waldsteinberg sowie Brandiser Nachwuchsspielern den Preis von Bürgermeister Arno Jesse (r.) entgegen.  Quelle: Foto: Stadt Brandis
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Brandis

 Bereits im dritten Jahr werden bei der Aktion „Jugend bewegt Kommune“, einem Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, das Kommunen dabei unterstützt, kinder- und jugendfreundlich zu sein, in Brandis Vorhaben unterstützt. „Mit den unterschiedlichen Projekten, die bereits angeschoben wurden, können wir zeigen, wie agil und jung unsere Stadt aufgestellt ist“, erklärte Bürgermeister Arno Jesse (SPD) bei der Vorstellung der in diesem Jahr zur Auswahl stehenden Projekte.

Leo und Ramón, zwei Spieler der D-Jugend im FSV 1921 Brandis, stellten ihr Projekt „Kicken ohne (Aus)Grenzen“ vor. Das lief bereits im vergangenen Jahr an. Mit den Kindern und Jugendlichen, die ohne Eltern als Asylbewerber im ehemaligen Waldhotel in Waldsteinberg untergebracht sind, wollen die beiden und die Trainer weiter Spaß haben und für Abwechslung sorgen. Und auch für die Neuankömmlinge bringe das Fußballspielen oder gemeinsame Ausflüge beispielsweise zu RB-Spielen eine Menge. So lernen sie, sich in deutscher Sprache zu verständigen. Jesse: „Für die Jury ist das ein Beispiel für extrem positives Engagement, das Anerkennung und Unterstützung verdient. Wir sind uns dessen bewusst, dass der FSV wie viele andere Vereine wenig Mittel zur Verfügung hat.“ Deshalb habe die Jury entschieden, für dieses Projekt 1000 Euro zur Verfügung zu stellen.

Der Heimatverein Beucha kann sich im dritten Jahr ebenfalls über eine Unterstützung der Aktion „Verschönerung der Stadt mit Streetart“ freuen. In der ersten Sommerferien-Woche werden Kinder und Jugendliche ein Objekt oder eine Fläche mit Farben und/oder einem Scherbenmosaik gestalten. Ob es ein weiteres Trafohäuschen wie im Vorjahr wird oder vielleicht das Stellwerkhäuschen in Beucha, stehe noch nicht fest. „So sollen Schandflecken Stück für Stück verschwinden und ansehnlich werden“, erklärt Ulrike Korn, die die Aktivitäten als Künstlerin begleitet. „Bereits in den vergangenen zwei Jahren hat der Heimatverein wesentlich zur Verschönerung Beuchas beigetragen. Wir sind überzeugt, dass es auch in diesem Jahr ein Erfolg wird.“ Für dieses Projekt gibt es 640 Euro aus dem Topf der Aktion „Jugend bewegt Kommune“.

Über 710 Euro kann sich das Gymnasium Brandis für das Vorhaben „Dieses Haus ist ein Wald“ freuen. Dabei werden Schüler aufgerufen, sich in Gruppen kreativ mit dem Text der Schulhymne auseinanderzusetzen. Teamgeist und soziale Kompetenzen werden gefordert und entwickelt. Egal ob sie einen Film drehen, Interviews mit ehemaligen Schülern oder Lehrern führen oder sich an einen Remix der Hymne wagen: Im Juni werden die Ergebnisse zum Schulfest präsentiert. Denn das historische Gebäude feiert in diesem Jahr seinen 110. Geburtstag. „Mit dem Projekt kann das Leitbild des Gymnasiums weitergelebt werden“, lobte der Stadtchef den Ansatz. Schon bei der Premiere der Hymne im vergangenen Jahr sei er begeistert gewesen, wie stark sich Schüler, Lehrer und Sozialarbeiter mit dem Text identifizieren.

Von Simone Prenzel

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