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Region Wurzen Grimma und Wurzen: Ende 2018 rollt die neue Drehleiter an
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21:00 18.08.2017
So sieht die neue Drehleiter der Baureihe L32A-XS 2.0 aus. Quelle: Patrick Seeger
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Grimma/Wurzen

In Karlsruhe werden derzeit vier neue Feuerwehr-Drehleiter-Fahrzeuge für vier Städte im Landkreis Leipzig gebaut. Eines der modernen Hubrettungsfahrzeuge bekommt wie berichtet einen Platz im Grimmaer Feuerwehrgerätehaus. Wie Grimmas Rathaussprecher Sebastian Bachran jetzt informierte, ist die Lieferung für Ende 2018 avisiert.

„Es ist die größte feuerwehrtechnische Investition, die in den letzten 20 Jahren im Landkreis Leipzig auf den Weg gebracht wurde“, sagt Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos). „Etwa drei Millionen Euro fließen in die Sicherheit der Bevölkerung.“ Die Feuerwehr-Drehleitern an den Standorten Grimma, Wurzen, Borna und Groitzsch sind laut Bachran in die Jahre gekommen. Es sei höchste Zeit, diese zu ersetzen. Dank des Finanzpakets „Brücken in die Zukunft“, gespeist aus Mitteln des Bundes und des Freistaats, rollten nun im kommenden Jahr die vier nagelneue Fahrzeuge in die Gerätehäuser der vier Städte. Die Neuanschaffung sei durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Städten und dem Landratsamt möglich. Dabei sei die Stadt Grimma maßgeblich beim aufwendigen Ausschreibungsprozess für alle vier Fahrzeuge in die Bresche gesprungen, heißt es. „Ich freue mich, dass uns die anderen Kommunen und der Landkreis unterstützt haben und wir nun die vier Fahrzeuge in Auftrag geben konnten“, sagt Berger.

Grimma sei als überregionaler Feuerwehrstandort eine strategisch wichtige Stütze für die öffentliche Sicherheit, so Berger. Dank der vielen ehrenamtlichen Aktiven bei den Freiwilligen Feuerwehren werde die Einsatzbereitschaft abgedeckt. „Unsere Gesellschaft kann sich auf unsere engagierten und gut ausgebildeten Kameradinnen und Kameraden verlassen. Sie leisten einen großartigen Job“, bekräftigt das Stadtoberhaupt.

Rund 750 000 Euro kostet ein Fahrzeug. Drei Viertel der Kosten werden gefördert. Der Landkreis Leipzig schießt noch einmal 50 000 Euro pro Drehleiter zu. Für die Stadt Grimma bleiben Eigenmittel in Höhe von etwa 140 000 Euro. Die Grimmaer Verwaltung hat laut Bachran federführend für alle beteiligten Städte eine europaweite Ausschreibung vorgenommen. Dabei seien die Anforderungen an die Fahrzeuge und deren Ausstattung durch Arbeitsgruppen der Verwaltungen und der beteiligten Feuerwehren gemeinsam festgelegt worden. Unterstützt worden seien die Kommunen bei diesem Projekt von der Dietze Kommunal- und Unternehmensberatung.

„Durch die gemeinsame Ausschreibung sind für alle Städte die erhofften Synergien eingetreten. So konnte unter anderem gegenüber dem Schätzpreis eine Einsparung erreicht werden“, machte die Beigeordnete der Stadt Grimma, Ute Kabitzsch, deutlich. Den Zuschlag für die vier Fahrzeuge erhielt das Unternehmen Rosenbauer Karlsruhe GmbH & Co KG.

Bis zu drei Personen haben im Mercedes-Fahrgestell Platz. Die neue Drehleiter verfügt außerdem über einen größeren Rettungskorb, der bis zu 23 Meter ausgefahren werden kann, und eine höhere Traglast bis zu 500 Kilogramm. Zudem ist sie mit zwei Pressluftatemgeräten, einer Schwerlasttrage, einem Notstromaggregat, einer Motorkettensäge und einer elektrischen Kettensäge, einem Hochleistungslüfter sowie einer hochmodernen Wärmebildkamera ausgestattet. Das Fahrzeug kommt überregional zum Einsatz.

Von LVZ

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