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Großzschepaer Unternehmensgruppe Kafril wird 25 Jahre alt

Tag der offenen Tür Großzschepaer Unternehmensgruppe Kafril wird 25 Jahre alt

Es gibt viele Rezepte zum Erfolg. Welche Zutaten die Unternehmensgruppe Kafril brauchte, um 25 Jahre alt zu werden, lässt sich auf folgenden Nenner bringen: eine kleine Idee, drei mutige Männer, ein Quäntchen Glück, das richtige Bauchgefühl und vor allem Vertrauen in die Zukunft

Das Betätigungsfeld von Kafril liegt längst nicht mehr nur im Landkreis und in Leipzig. Baustellen gibt es im gesamten Bundesgebiet und im Ausland. (Archivfoto)

Quelle: Andreas Röse

Lossatal/Großzschepa. Eben so begann 1991 die Erfolgsgeschichte der Herren Karnahl, Fraatz und Ihle, die außerdem jeweils zwei Buchstaben dem Kunstwort Kafril liehen.

Heute ist die Firma mit Sitz im Lossataler Ortsteil Großzschepa ein Aushängeschild mittelständischen Unternehmertums im Landkreis Leipzig und weit über die Grenzen der Region hinaus. Und das soll zum Geburtstag am 12. Juni natürlich gebührend in der Röcknitzer Straße 1 gefeiert werden. Wie alles begann, weiß Juliane Karnahl. „Und zwar als mein Vater, Jens Karnahl, der damals noch im Agrochemischen Zentrum Kleinzschepa arbeitete, von einem Messebesuch heimkehrte und seinem damaligen Chef von einer außergewöhnlichen Maschine – der Bankettfräse – berichtete.“

Die Euphorie sprang jedoch nicht über. Denn der Chef legte ihm ans Herz, wenn er diese Maschine vonnöten hielte, sie eben selber zu kaufen. „Und so kam es, dass mein Vater im eigenen Namen an der Ausschreibung fürs Fräsen von Banketten und das Ziehen von Straßengräben mit einem Gesamtvolumen von 30.000 Euro teilnahm und gewann.“ Er überzeugte Karl-Heinz Fraatz, der immer schon selbstständig sein wollte, um BMW fahren zu können, und Klaus Ihle, der als Machertyp auftrumpfen konnte. Das Trio gründete die Firma, die noch heute inhabergeführt ist.

Der Gewinn des ersten Auftrages wurde investiert – in neue Technik, Mitarbeiter und Weiterbildung. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten erhalten Lehrlinge das Rüstzeug für den Berufsstart. Am Anfang oftmals Schützlinge von Mitarbeitern. Da sich aber mittlerweile die Suche nach Azubis schwieriger gestaltet, suchte das Unternehmen nach neuen Wegen. „In der Ortsmitte sanierten wir ein altes Bauernhaus und gestalteten es zum Lehrlingswohnheim um“, berichtet Juliane Karnahl. Darüber hinaus richtete Kafril in der polnischen Fachschule Oppeln ein Kabinett mit Bürotechnik, Rechnern und Firmenmaterialien aus, um junge Polen zu gewinnen. Nicht zuletzt beschäftigen die Großzschepaer in einem Leipziger Pilotprojekt drei vietnamesische Azubis.

Wenn es um Erfolge geht, darf ein Hinweis nicht fehlen: Gemeinsam mit der Firma Reinwald aus Böhlen erwarb Kafril 2011 den höchsten Abbruchbagger Deutschlands. Die Arbeitshöhe des Giganten beträgt 50 Meter und kann ohne Probleme Hochhäuser zurückbauen. Im Übrigen beschäftigt die Unternehmensgruppe, zu der die Kafril Abbruch GmbH, die Kafril Bau GmbH sowie die Kafril Recycling und Kafril Service GmbH gehören, 173 Mitarbeiter. Die gelben Fahrzeuge sind daher überall auf den Straßen Leipzigs und des Umlandes präsent.

Ob für Porsche, BMW, die Haema AG, Porta, den Leipziger Zoo oder Citytunnel – Kafril war stets dabei und gestaltete Leipzig mit. „Das Betätigungsfeld liegt längst nicht mehr nur im Landkreis und in Leipzig“, fügt Karnahl an. „Baustellen gibt es im gesamten Bundesgebiet und im Ausland.“ Eines der herausragendesten Projekte seien unter anderem die Erdarbeiten am Z-Tower in lettischen Hauptstadt Riga gewesen. Und erst kürzlich erhielt Kafril den Zuschlag zum Rückbau des Opelwerkes in Bochum. Getreu der Maxime der drei Firmengründer: „Immer in Bewegung bleiben.“

Von Kai-Uwe Brandt

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