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Grüne Pläne für Schwanenteichpark

Grüne Pläne für Schwanenteichpark

Der 1,5 Hektar große Schwanenteichpark soll für die Borsdorfer künftig noch attraktiver werden. Deshalb wird die Gemeinde in den kommenden Jahren Schritt für Schritt die historische Anlage sanieren.

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Beliebter Treffpunkt: Pläne für den Borsdorfer Schwanenteichpark präsentiert Andreas Burkhard von der Gemeinde.

Quelle: Ingrid Hildebrandt

Borsdorf. Mit Pflanzungen von Bäumen und Büschen wurden schon erste Maßnahmen realisiert. Neue Sichtachsen geben den Blick über Wiesen und Felder frei.

"Sieht das nicht schön aus", zeigt Andreas Burkhard auf die weite Landschaft, die zwischen jungen Bäumen sichtbar wird. "Dafür wurde auf der westlichen Parkseite, nahe dem Rodelberg, meterweise altes Dickicht ausgelichtet und Linden, Ahorne und Ulmen gepflanzt", berichtet der für Ordnung, Sicherheit und Grün zuständige Mitarbeiter im Borsdorfer Rathaus. "Entfernt wurden auch nicht heimische Gehölze wie etwa die aus Nordamerika stammende Schneebeere." In die Erde brachten Mitarbeiter der Macherner Grünprofi GmbH dafür heimische Sträucher, die nacheinander von Frühjahr bis Herbst üppig blühen werden: Augenschmaus für die Besucher und Nahrungsquelle für die Bienen zugleich. S

auber präsentiert sich mittlerweile auch der an den Park angrenzende Graben. Der Zweckverband Parthenaue kümmere sich im Auftrag der Gemeinde um Landschaftspflege sowie um die Gewässer II. Ordnung wie den Kittelgraben, erläutert Burkhard.

"Ebenfalls umgestaltet werden soll bald auch der östliche Parkeingang nahe der Schulstraße. Diskutiert und bestätigt wurde der Vorschlag von Bad Lausicker Landschaftsarchitekten bereits im Gemeinderat", berichtet der Verwaltungsmitarbeiter weiter. So könnten bequeme Klinkermauern zum Sitzen und Plaudern einladen und die Besucher in die Anlage locken.

Die ursprüngliche Konzeption für den gesamten Park geht allerdings auf das Jahr 2001 zurück. Damals hatte das Macherner Planungsbüro Hanke Gestaltungsvorschläge erarbeitet. "Umgesetzt werden konnten sie zu dieser Zeit aus finanziellen Gründen jedoch nicht und so wurden die Entwürfe erstmal auf Eis gelegt. Schließlich konnte vergangenes Jahr ein Teil der Pläne realisiert werden." Zum einen durch Ausgleichsmaßnahmen für Zweenfurther und Panitzscher Wohngebiete - zum anderen durch Fördermittel vom Grünen Ring Leipzig (GRL), in dem die Parthekommune Mitglied ist. "Sobald neue GRL-Fördermittel fließen und es die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde erlauben, geht die Umgestaltung weiter", kündigt Burkhard an. Gut angenommen wird der Schwanenteichpark - der durch eine Initiative des Leipziger Industriellen Franz Vogt geschaffen wurde - nicht erst seit diesen Tagen. Schon bald nach seinem Entstehen um 1895 entwickelte sich das Grün zum Volkspark: Rundwege um die beiden Teiche laden zum Spazieren, Joggen oder Radeln ein und eine Liegewiese zum Entspannen. Beliebt ist der große Teich im Schwanenteichpark natürlich auch bei den Anglern. Philip, Henri, Johann - Borsdorfer und Panitzscher Jungs zwischen 13 und 16 Jahren - treffen sich hier zum Reden, Abhängen und eben Angeln. Nicht zu vergessen: im Schwanenteichpark kann auch ordentlich gefeiert werden. Zieht seit ein paar Jahren das "Inselfest" die Besucher an, waren es Jahrzehnte zuvor Disko- und Tanzveranstaltungen. Doch vor allem ist es wohl das Landschaftserlebnis, wofür die Borsdorfer ihren Park lieben.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.03.2014
Ingrid Hildebrandt

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