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Wurzen Gutes Zusammenspiel mit den Eltern
Region Wurzen Gutes Zusammenspiel mit den Eltern
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05:00 30.09.2010
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. Ganz oben auf ihrer Liste stand die Gestaltung des Außengeländes. So wurde die Hecke mit Rindenmulch versorgt, der Eingangsbereich und eine Wand mit Malfarben gestaltet. Auch dem Klettergerüst wurde ein neuer Farbanstrich verpasst, die Zweige des Weidenhäuschen verschnitten. Die Kinder waren voller Energie und Tatendrang.

Am Mittag kam der Minibagger zum Einsatz, um das Fundament für ein Spielhaus von 2,50 mal 2,50 Metern auszuheben. Demnächst wird der Zement geliefert. Im nächsten Jahr soll das Bauwerk Stein auf Stein fertigestellt werden. „Die Kinder können sich oft nicht vorstellen, was alles zu einem Hausbau gehört – von der Planung, über die praktische Umsetzung bis hin zum Richtfest", erzählt Cornelia Falk.

Um sich ein Bild von einem solchen Unternehmen machen zu können, sollen die 50 Jungen und Mädchen jetzt live erleben, wie ihr Spielhaus entsteht. „Eine tolle Aktion von der Theorie beim Architekten bis zur Praxis beim Ausbaggern mit den Eltern", schätzte Elternratsvorsitzende Conny Weidemüller begeistert ein. „So haben die Kinder etwas fürs Leben gelernt."

Auch das Thallwitzer Kinderhaus Fledermaus, das von 100 Jungen und Mädchen besucht wird, setzt auf ein enges Miteinander mit den Eltern. So luden die Erzieherinnen zu einem Bewegungsworkshop ein. An der achtstündigen Sonntagsveranstaltung nahmen drei Mitarbeiterinnen sowie fünf Mütter teil, die sich jeden Dienstag von 16 Uhr bis 17 Uhr beim Kinderturnen in der Schulsporthalle einbringen. Ziel des zweiteiligen Workshops war es, bei Kindern Freude an der Bewegung zu wecken und selbst die Fähigkeiten zu erlangen, um mit Drei- bis Neunjährigen den Rücken zu stärken. Der Gesundheitsmanager Thomas Reformat aus Berlin stellte eine Kinderückenschule vor, die aus zehn Übungseinheiten besteht und Begrüßungsrituale, Spiele, Lieder und Entspannungstechniken einschließt. So sollen die Kinder ihren Körper, besonders Rücken, Nerven, Gelenke und Bandscheiben kennenlernen. „Ihm gelang es praxisnah, Sportspiele zu zeigen, pfiffige Bewegungsideen mit Luftballons, Tüchern und Bällen vorzustellen. Das kam bei allen Beteiligten gut an", blickt Kita-Leiterin Doreen Wache zurück auf die Veranstaltung. Der Workshop besteht aus zwei Teilen, ein Termin für die Fortsetzung stehe noch nicht genau fest.

Ingrid Leps

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