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Wurzen Gymnasium Brandis hat neuen Lehrerparkplatz
Region Wurzen Gymnasium Brandis hat neuen Lehrerparkplatz
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15:00 26.11.2018
Schulleiterin Silke Kirsten vom Gymnasium Brandis und Bürgermeister Arno Jesse (SPD) haben den neuen Parkplatz eingeweiht. Quelle: Thomas Kube
Brandis

Schulleiterin Silke Kirsten vom Gymnasium Brandis und Bürgermeister Arno Jesse (SPD) haben am Freitag einen neuen Parkplatz eröffnet. Das verfallene Grundstückes direkt gegenüber des Gymnasiums wurde beseitigt. Hier können künftig Lehrer ihre Autos parken.

„Eigentlich sollte das Vorhaben schon viel früher realisiert werden“, sagte der Bürgermeister bei der Freigabe. Doch plötzlich wurden die Förderrichtlinien geändert und die Stadt Brandis musste erstmal ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept vorweisen. „Sowas geht nicht von heute auf morgen. Schlussendlich haben wir zwei Jahre gebraucht bis zur Fertigstellung“, erinnert sich Jesse, der seit 2013 im Rathaus Brandis das Sagen hat.

Parkplatz in Brandis hat 27 Stellflächen

Der Parkplatz mit seinen 27 Stellplätzen wurde innerhalb von vier Wochen fertiggestellt. Da das knapp 200.000 Euro teure Bauvorhaben finanziell gefördert wurde, gibt es zudem eine Sonderregelung. Der Parkplatz ist nicht öffentlich für Einwohner und Gäste der Stadt, sondern ausschließlich für Lehrer und andere Mitarbeiter des Gymnasiums. „Wir haben derzeit 51 Lehrer, die aber zeitversetzt arbeiten. Deshalb werden wir eine Regelung für die 27 Stellplätze finden“, ist sich Schulleiterin Silke Kirsten sicher.

Schüler des Gymnasiums in Brandis schauen sich den neuen Parkplatz an. Quelle: Thomas Kube

Nur Lehrer dürfen ihre Autos dort parken

Damit die Ordnungshüter vom Rathaus erkennen können, dass es sich bei den geparkten Fahrzeugen um Autos von Schulmitarbeitern handelt, bekam die Leiterin vom Stadtoberhaupt spezielle Parkscheine zur Sondernutzung. Der Chor des Gymnasiums gab bei der offiziellen Freigabe zwei Lieder aus seinem Repertoire zum Besten.

Nach dem symbolischen Durchschnitt des Bandes rutschte Bürgermeister Jesse noch heraus: „Sekt gibt es heute keinen, aber vielleicht bei der Einweihung einer neuen Aula – irgendwann mal!“ Das ließ die anwesenden Lehrer aufhorchen. Doch Jesse ruderte gleich zurück. Damit wollte er der Lehrerschaft wohl bloß zeigen, dass er ihren Wunsch nicht vergessen hat. Eine Umsetzung sei für die Kleinstadt aber derzeit noch Zukunftsmusik.

Von Thomas Kube

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