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Wurzen Gymnasium Brandis ist Sachsens Energiesparmeister 2016
Region Wurzen Gymnasium Brandis ist Sachsens Energiesparmeister 2016
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14:06 14.06.2016
Das Gymnasium Brandis will den Energiesparmeister-Wettbewerb gewinnen.   Quelle: Andreas Döring
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Brandis/Berlin

 Als Landessieger ist das Gymnasium Brandis aus dem Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen hervorgegangen. In Forschungsteams untersuchten die Schüler neue und bestehende Technologien der erneuerbaren Energien: vom Biogas bis zur Photovoltaik.

Forschen zum Thema Energie: (vordere Reihe von links) Jonas Nickl (12. Klasse), Philipp Handke (10. Klasse), Vinzenz Angeli (10. Klasse), hintere Reihe v.l.: Lutz Feichtinger (Lehrer für Mathematik und Physik), Lucia Saupe (12. Klasse) und Jens Merbach (Lehrer für Mathematik und Physik). Quelle: Agentur

„Nachdem uns der Einzug ins Bundesfinale geglückt ist, wollen wir natürlich hier auch möglicht gut abschneiden“, erklärt Physiklehrer Lutz Feichtinger. Unterstützung erhalten die Schüler von der Firma Eins Energie in Sachsen GmbH & Co. KG, die eine Patenschaft für das Gymnasium übernommen hat.

Wettbewerb kürt Klimaschutzprojekte

Der vom Bundesumweltministerium geförderte Energiesparmeister-Wettbewerb kürt jedes Jahr die besten Klimaschutzprojekte an Schulen. In diesem Jahr haben sich 297 Schulen mit ihren Klimaschutzprojekten beworben, davon 14 aus Sachsen. Alle Energiesparmeister der Bundesländer erhalten als Preisgeld 2500 Euro. Dieser Betrag ist den Brandisern schon mal sicher.

Wer nun Bundessieger wird und sein Preisgeld noch einmal verdoppeln kann, darüber entscheiden die Internetnutzer in einer Online-Abstimmung. Das Voting findet vom 13. Juni bis 3. Juli auf der Wettbewerbsseite www.energiesparmeister.de statt, die Preisverleihung am 8. Juli auf der YOU, der Leitmesse für Jugendkultur, in Berlin.

Der professionelle Forschergeist der Schülerinnen und Schüler aus Brandis habe die Jury außerordentlich begeistert, teilt Corina List, Sprecherin von Eins Energie, mit. „Die Gymnasiasten können bereits mit fundierten Ergebnissen aufwarten. Konkrete Projekte zeigen, dass zum Beispiel die Wurzel der Chicorée-Pflanze sowie Maisstroh geeignete Ausgangsstoffe für die Biogasproduktion sind.“ Aber auch Photovoltaikanlagen galt schon der Forscherdrang, sie wurden auf Funktionstüchtigkeit und Schwachstellen mittels Infrarotmessung untersucht.

Forschungsaufträge an Schüler

Lutz Feichtinger und Jens Merbach, die beiden Lehrer für Physik und Mathematik, sind von Anfang an mit viel Engagement dabei und unterstützen die jungen Forscher: „Die Erfahrungen, die die Schüler bei ihren Projekten machen, sind außergewöhnlich. Sie setzen sich intensiv mit Themen auseinander, sehen Erfolge und verstehen Zusammenhänge besser. Wir merken, dass die Motivation im Unterricht steigt, auch innerhalb der Klassen.“ Die Schule ist stolz auf ihre Schüler und deren Engagement. Agrarunternehmen vergeben inzwischen regelmäßig Forschungsaufträge an die Schüler. Auch andere regionale Unternehmen und Behörden investieren in die Forschung des Gymnasiums Brandis. Viele Projekte schaffen es bei bundesweiten Wettbewerben auf vordere Plätze.

 Ob das auch beim Energiesparmeister klappt, hängt von den Klickzahlen ab: „Bis 3. Juli kann für uns gevotet werden“, wünscht sich Feichtinger möglichst viel Resonanz. Hier geht's zur Abstimmung.

Von sp

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