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Wurzen Gymnasium Brandis räumt bei Leipziger Regionalentscheid von Jugend forscht ab
Region Wurzen Gymnasium Brandis räumt bei Leipziger Regionalentscheid von Jugend forscht ab
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15:36 10.03.2017
Anna Lucia Ackermann und Alexander Kuhn vom Gymnasium Brandis überzeugen mit ihren Maisspindeln beim Regionalentscheid von Jugend forscht. Quelle: André Kempner
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Brandis

Nach der Präsentation ihres Projekts zur nachhaltigen Nutzung der Maisspindel speziell als Dämmmaterial (LVZ berichtete) waren Anna Lucia Ackermann und Alexander Kuhn skeptisch, ob es für einen Sieg reicht. „Die Jury hat uns mit ihren Fragen ganz schön auseinander genommen“, sagte der 16-Jährige direkt nach der Vorstellung. Mittlerweile können die Gymnasiasten aufatmen. Mehr noch. Sie sind richtig stolz. Denn sie haben in ihrer Kategorie nicht nur den ersten Preis geholt und fahren somit zum Landesfinale nach Dresden, sie haben auch noch einen Sonderpreis für nachwachsende Rohstoffe erhalten. „Damit haben wir nicht gerechnet. Das war eine schöne Überraschung. Eigentlich hatten wir uns nur Gedanken über die Platzierung gemacht, freut sich die 15-jährige Lucia.

Jetzt heißt es für die beiden, ihr Projekt noch mal von oben bis unten auf eventuelle Fehler zu beleuchten und diese zu begradigen. „Die Jury-Kritik war darauf ausgelegt, uns zu zeigen, was wir noch tun müssen. Das war sehr konstruktiv“, sagt Alexander, der die Hinweise auf jeden Fall umsetzen will.

Doch auch die anderen drei Teilnehmer vom Brandiser Gymnasium können stolz sein. Moritz Bühl, der Drohnen in der Landwirtschaft einsetzen will – unter anderem, um Tiere zu schützen – ist Zweiter in seiner Kategorie geworden. Auch er darf sich über einen Sonderpreis freuen, nämlich den für zerstörungsfreie Prüfung.

Ob man Erde kaufen muss, um gute Erträge bei der Anpflanzung zu erzielen, hatte Leon Weiß erforscht. Seine Tests mit vier Erden und vier Gewächsen prämierte die Jury ebenfalls mit dem zweiten Platz in seiner Kategorie. Und auch Felix Guttbier mit seiner Tanzerkennungsapp darf sich über einen Platz auf dem Siegerpodest freuen. Bei seinem vierten Auftritt bei Jugend forscht, räumte er den dritten Platz ab.

„Das ist richtig toll. Alle, die da waren, haben einen Preis bekommen“, sagt Lutz Feichtinger. Der Physik- und Mathematiklehrer betreute unter anderem das Siegerprojekt, drückte aber allen seinen Schülern ganz fest die Daumen. „Man sitzt da in der Siegerehrung und hofft. Dann ist das natürlich ein richtig gutes Gefühl“, so Feichtinger stolz.

Von Nathalie Helene Rippich

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