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Wurzen Nach Gasexplosion in Wurzen: Haus muss neu gebaut werden
Region Wurzen Nach Gasexplosion in Wurzen: Haus muss neu gebaut werden
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11:03 28.06.2016
 In einem Mehrfamilienhaus in Wurzen kam es am Samstagmorgen zu einer Gasexplosion.   Quelle: Mike Köhler
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Wurzen

 Nachdem am Sonnabend in Wurzen die Mieter in der Friedrich-Ebert-Straße 11 sowie in benachbarten Gebäuden frühzeitig von einer Explosion aus dem Schlaf gerissen wurden, wird das Ausmaß der Katastrophe deutlich. Feuerwehrleute hatten noch am Abend des Unglückstages in den Trümmern der oberen Räume des dreigeschossigen Reihenhauses einen Toten gefunden. Obwohl es sich vermutlich um den 29-jährigen Mieter handelt, sei die Identität des Mannes noch nicht zweifelsfrei geklärt. „Dazu steht das Obduktionsergebnis noch aus“, sagte Polizeisprecherin Maria Braunsdorf am Montag auf LVZ-Nachfrage. Auch zur Ursache der Explosion liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor, die vor Wochenmitte nicht zu erwarten seien. Glück im Unglück: „Weitere Personen sowohl im Gebäude als auch davor, also mögliche Passanten, sind nicht verletzt worden“, so die Polizeisprecherin.

Neun Mieter wohnten in dem Haus der Wurzener Gebäude- und WohnungsgesellschaftmbH (WGW), bestätigte WGW Geschäftsführer Peter Sauer. Für alle acht konnte eine Zwischenlösung gefunden werden. Eine Person kam privat unter, fünf fanden in einer Pension ein Obdach und ein Ehepaar zogt in eine Gästewohnung der WGW.

Das beschädigte Haus muss bis auf den Keller komplett abgebrochen und neu aufgebaut werden. „Und das wird auch wieder aufgebaut“, versicherte Sauer. Der Schaden wird auf circa 850 000 Euro beziffert und von einer Versicherung getragen. Die geschädigten Mieter, das sei der Normalfall, sagte Sauer, werden über ihre Hausratversicherung entschädigt. „Das Haus kann derzeit nicht betreten werden, da zum einen die polizeilichen Ermittlungen noch laufen, zum anderen Einsturzgefahr besteht“, ergänzte Sauer. Ein Bagger nahm am Montag erste Bausicherungsmaßnahmen vor. Das Erstellen eines Abrissplanes sowie die Giebelsicherung der benachbarten Häuser gehören zum Prozedere der nächsten Tage. Die Friedrich-Ebert-Straße bleibt daher weiterhin zwischen Lessingstraße und Dr.-Külz-Straße voll gesperrt.

Von Frank Schmidt

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