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Wurzen Heiko Jentzsch übernimmt Vorsitz im Wurzener Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt
Region Wurzen Heiko Jentzsch übernimmt Vorsitz im Wurzener Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt
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00:22 10.04.2018
Der neue Vorsitzende des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt in Wurzen: Heiko Jentzsch. Quelle: Kai-Uwe Brandt
Wurzen

Generationswechsel beim Wurzener Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (Awo): Die Gemeinschaft startet in die nächste Amtszeit mit breiterem Rücken. So wählten die Mitglieder jüngst Heiko Jentzsch zu ihrem neuen Vorsitzenden. Er löst damit Klaus Uhlemann ab, der aus Altersgründen nicht mehr für den Posten kandidierte, dem Verein jedoch als Stellvertreter und Schriftführer erhalten bleibt. „Ich bin jetzt 75. Noch eine Legislatur von vier Jahren zu absolvieren, halte ich in meinem Alter für keineswegs angebracht“, sagte Uhlemann mit Blick auf seinen Nachfolger.

Im Verein erfolgreiche Arbeit fortsetzen

Jentzsch, 51, gebürtiger Wurzener und wohnhaft in Kühren, kennt die Awo und somit auch das Wirken des Ortsvereins aus dem Effeff. Seit Mai 2015 ist er Einrichtungsleiter des Awo-Seniorenzentrums Muldental mit den beiden Häusern in Wurzen, Albert-Kuntz-Straße 23, sowie in Dornreichenbach am Philipp-Müller-Platz 2. Jentzsch will natürlich mit seinem Vereinsteam die „erfolgreiche Arbeit“ fortsetzen. Dazu gehören neben Vize Uhlemann die ebenfalls neue Schatzmeisterin Annett Schreiber, die Beisitzer Matthias Haase aus Großzschepa, Ilka Lenardt aus Hohburg sowie die beiden Wurzenerinnen Brigitte John und Steffi Schnirpel. Bislang führte Lenardt die Vereinskasse, gab sie jedoch ab, da sie jetzt als Abteilungsleiterin für Finanzen beim Awo-Kreisverband tätig ist.

Partnerschaften in der Region weiter pflegen

Auf seine künftigen Ziele hin gefragt, sagte Jentzsch, er möchte vor allem die Awo und den Ortsverein in der Öffentlichkeit noch bekannter machen, um Mitglieder zu binden. „Im Übrigen“, fügte Uhlemann an, „habe sich die Anzahl deutlich erhöht.“ Demnach stellt der Ortsverein Wurzen fast zehn Prozent der Mitglieder in den insgesamt neun Ortsvereinen des Kreisverbandes Mulde/Collm. Ende 2013 waren es gerade einmal fünf Prozent. Einen Grund dafür sieht Jentzsch unter anderem in zwei Aktionen, die mittlerweile nicht mehr wegzudenken seien – „zum einen die sehr gut angenommenen Awo-Familienfeste aller Awo-Einrichtungen im Sommer und in Partnerschaft mit dem Landkreis sowie dem Netzwerk für demokratische Kultur in Wurzen, zum anderem die monatlichen und stark frequentierte Orientierungsberatung zu Rechtsfragen im Seniorenzentrum“. Diese Einschätzung teile auch der Awo-Kreisvorsitzende Olav Chemnitz und lobte den Ortsverein Wurzen für seine Projekte, bei denen Menschen Freude finden und Hilfe erhalten.

Von Kai-Uwe Brandt

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