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Heydaer erhalten schnelle Hilfe nach Giftattacke auf Apfelbäume

Lossatal Heydaer erhalten schnelle Hilfe nach Giftattacke auf Apfelbäume

Zwei der nach einer Giftattacke erkrankten Apfelbäume entlang der Stolpener Straße in Heyda mickern noch. Doch die Baumpaten hoffen, dass auch sie sich noch erholen. Jedenfalls, so Ina Starke, sei das Echo auf die Untat Anfang Mai im Lossataler Ortsteil groß gewesen. Es gab Hilfe von der Gärtnerei Löbel aus Hohburg und sogar eine Spende.

Das Entsetzen war groß, als die Baumpaten von 34 jungen Apfelbäumen im Mai entdeckten, dass jemand die Jungtriebe vergiften wollte. Langsam aber scheinen sich die Pflanzen von der Attacke zu erholen.

Quelle: Frank Schmidt

Lossatal/Heyda. Zwei der 34 Apfelbäume entlang der Stolpener Straße kränkeln noch, aber die Baumpaten hoffen weiterhin, dass auch sie sich von der jüngsten Giftattacke erholen werden. Wie berichtet, hatten die Bewohner des Lossataler Ortsteils Heyda am 6. April des Vorjahres die Jungtriebe angepflanzt und über den Sommer sorgsam gewässert.

Die Freude über das Grün an der Chaussee währte gerade mal ein Jahr. Denn Anfang Mai entdeckte Ina Starke bei zwanzig Pflanzen rund um den Stammansatz großflächige braune Flecken. Schnell stellte sich heraus, dass Unbekannte mit einer Flüssigkeit das Werk der Baumpaten vernichten wollten. Schon deshalb entschlossen sich die Familien, den Vorfall öffentlich zu machen. Das Echo darauf war „sehr positiv“, sagte Starke. Sogar der Mitteldeutsche Rundfunk meldete sich kurz danach. Doch einen Fernsehauftritt lehnten die Heydaer ab. „Besonders gefreut haben wir uns über die Gärtnerei Dieter Löbel aus Hohburg.“

Der Firmenchef stellte nämlich umgehend Verbandsmaterial für die Rettung der Bäume zur Verfügung und half acht Tage später beim Begutachten sowie im Anschluss beim Beschneiden der angegriffenen Zweige. Darüber hinaus spendete Reinhard Müller-Schönau vom Gut Kamitz, einem Ortsteil der nordsächsischen Gemeinde Arzberg, 100 Euro für eine eventuelle Ersatzpflanzung. „Ganz abgesehen davon hat der Beitrag in der Leipziger Volkszeitung viele Menschen berührt und vor allem die Tat empört.“

„Wir hoffen jetzt natürlich, dass sich die erkrankten Apfelbäume nach und nach erholen – zwei mickern leider“, fügte Starkes Mann, Herbert Slotta, an. Nächste Woche sei ferner ein weiterer Pflegeeinsatz geplant – mit gewiss wieder großer Resonanz. Denn das Projekt der Kulturstiftung Schloss Heyda begeisterte nahezu alle im Dorf. Aus guten Grund: Für jeden der 34 Bäume steht ein Bewohner Pate und kümmert sich seither um sein Wohlergehen. Eben darum bleibt die Giftattacke unvergessen und der Frust groß. „Mit gesundem Menschenverstand ist das Vergiften der Apfelbäume einfach nicht zu begreifen“, betonte Slotta zum Schluss.

Von Kai-Uwe Brandt

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