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Wurzen Hier darf man Dampf ablassen – Sommerfest in Burkartshain
Region Wurzen Hier darf man Dampf ablassen – Sommerfest in Burkartshain
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17:41 15.06.2016
Das ist Musik drin: Zum vergangenen Sommerfest präsentierte Klaus Schreiber sein mit Dampf betriebenes Radio. Quelle: Frank Schmidt
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Burkartshain

Wer wissen will, wie Skulpturen aus Stahl und Messing durch Dampf zum Leben erweckt werden oder wie Fahrräder sich schnaufend fortbewegen, der ist zum Sommerfest der Kreativwerkstatt Burkartshain genau richtig. Denn Ralf Feckenstedt lädt am 18. Juni von 12 bis 17 Uhr zum fünften Mal in die Straße der Einheit 1 ein. Hier stellen zwanzig Konstrukteure, Erbauer und Sammler historischer Antriebstechnik ihre Maschinen und Modelle vor. „Töne erklingen zum Beispiel aus dem Dampfradio oder einem Dampfgrammophon“, lockt Feckenstedt zum Kommen. Für Interessierte ist der Wurzener Ortsteil schon lange eine Geheimadresse. Doch das Sommerfest, welches aller zwei Jahre stattfindet, bietet weitaus mehr. So treffen die Besucher das Element Feuer nicht nur bei den Dampfmaschinen, sondern ebenso in der Keramikwerkstatt von Cornelia Böhme. „Zu feiern gibt es gleichzeitig das zehnjährige Bestehen der Werkstatt, die 2006 mit dem Kauf des Gebäudes – der früheren Gemeindeschwesternstation – aus den beiden Hobbywerkstätten Modellbau und Keramik entstanden ist.“ Allein beim Fest fürs Auge wird es keineswegs bleiben. Schließlich spricht die Veranstaltung zugleich Ohren und Gaumen an. Auf die Gäste wartet Livemusik mit „Janna & the Prison Breakers“ und fürs leibliche Wohl sei gleichsam gesorgt.

Die Idee eines Sommerfestes entstand übrigens im Garten beim Plausch mit Freunden, erzählt der gelernte Maschinenbauer, dessen Vater Schlosser und Großvater Feinmechaniker waren. Erstmals an die Öffentlichkeit ging Feckenstedt 2008 und lockte 2014 Geoff Hudspith ins Muldental. Der aus England stammende Erfinder kam mit seinem Steam-Bicycle (Dampffahrrad), das eine Geschwindigkeit von 40 Kilometer pro Stunde erreicht.

Von kub

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