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Wurzen Hohburger Bergweihnacht
Region Wurzen Hohburger Bergweihnacht
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04:00 06.12.2012
Teil der Bergweihnacht: Im Hohburger Steinarbeiterhaus dreht sich alles um Engel. Quelle: Andreas Röse
Lossatal/Hohburg

„Ich bin sehr stolz darauf, dass sich die Bergweihnacht als fester Termin im Kulturkalender etabliert hat und so gut angenommen wird", betont Bürgermeister Uwe Weigelt. Er erinnere gern an die Funktion der Begegnung, die nach fünf Jahren ein erstes kleines Jubiläum feiern könne. Das Jahr über habe man bei all der Hektik kaum Zeit, über den Gartenzaun hinweg mit dem Nachbarn ein paar Worte zu wechseln. Immer mehr Menschen nutzten die Einstimmung auf den Advent, einander zu treffen und ins Gespräch zu kommen. „Es bringen sich auch diesmal wieder viele Vereine und ortsansässige Gewerbetreibende ein, so dass wir wieder auf Bewährtes setzen können", macht Yvonne Jacob deutlich, bei der im Gemeindeamt die Organisationsfäden zusammenlaufen. Marktstände mit allerlei Geschenkideen und saisontypischen Produkten, Tombola, Kindereisenbahn und Ponyreiten gehören zu den Extras des stimmungsvollen Weihnachtsmarktes auf dem Vorplatz der Gemeindeverwaltung. Eröffnet wird das Adventstreiben um 14 Uhr mit Trompetenklängen und einem Programm der Musikschule Fröhlich. Unter dem Motto „Der Weihnachtswichtel und der verlaufene Osterhase" bietet Cäcilie Schneider ab 15 Uhr Unterhaltung für Jungen und Mädchen: Weil sein Wecker verrückt spielt, wacht der Osterhase erst zu Weihnachten auf, und kann es gar nicht glauben. Diese Verstrickungen bieten der 28-jährigen Wurznerin allerlei Möglichkeiten, ihre kleinen Zuschauer mit in das einstündige Programm einzubeziehen. Die Psychologiestudentin, die sommers als Clown, winters als Wichtel coram publico in Aktion tritt, betrachtet ihren Auftritt als angewandte Psychologie und findet es herrlich, Kinder zum Lachen zu bringen. Teil der Bergweihnacht ist auch das Steinarbeiterhaus. Am Sonntag ist das kleine Museum von 13 Uhr bis 17 Uhr auf Besucher eingestellt. „Begegnung mit Engeln" heißt die Sonderschau in der Kantine, die mit den geflügelten Himmelsboten in Gotteshäusern, auf Friedhöfen und als weihnachtliches Brauchtum vertraut macht.

Ingrid Leps

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