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Wurzen Hohburger Talentewettstreit
Region Wurzen Hohburger Talentewettstreit
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05:00 16.04.2011
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. Bei einer Talenteshow in der Turnhalle der Hohburger Grundschule hatten 60 Jungen und Mädchen in 23 Nummern sehr eindrucksvoll bewiesen, dass in ihnen bemerkenswerte sportliche wie künstlerische Begabungen stecken. Schon im Vorfeld waren die Pädagogen erstaunt über die große Resonanz, die ihr Aufruf gefunden hatte, mit Begabungen ins Rampenlicht zu treten, die im Schulalltag weitgehend verborgen bleiben. „Die Auswahl für unser zweistündiges Programm am Donnerstag ist uns nicht leicht gefallen", gestand Hertel.

Das Supertalent kürte diesmal keine Jury. Alle 180 Zuschauer, Schüler, Lehrer, Hortnerinnen, Eltern und Großeltern, hatten dabei ein Wörtchen mitzureden. Im großen Schlussbild mit allen Akteuren, fielen die Würfel: Jeder Zuschauer legte einen kleinen Kubus, seine Stimme für das Supertalent, in das Körbchen für seinen Favoriten. Den Vogel schossen acht Mädchen aus der 4a ab, die eine tolle Choreographie zu einem Titel der US-amerikanische Sängerin Katy Perry hinlegten. Leer, und das tat wohl allen ein bisschen leid, ging Lilly Witschel aus. Dabei standen für das Mädchen aus Mark Schönstädt gleich drei Soloauftritte an: Die Viertklässlerin fuhr Einrad, zaubert und übersetzte Goethes „Erlkönig" in einen Rap. „Und das alles auf hohem Niveau", lobte die Schulleiterin. Andere bewiesen mit Geige oder Trompete, was sie in der Musikschule gelernt haben, zeigten Showtänze nach Popmusik wie im Fernsehen. Viel Beifall gab es auch für Spagat, Brücke und Judovorführungen der Jungen und Mädchen, die im Sportverein Falkenhain trainieren.

Außer Konkurrenz stellte die Theater- AG das hausgemachte Märchenspiel „Frieda die kleine Waldhexe" vor und sicherte sich mit ihrer großartigen Leistung Eisgutscheine für alle.

Der Talentewettstreit wird in der Hohburger Bildungseinrichtung alle zwei Jahre im Wechsel mit einem seit Jahren praktizierten Rezitatorenausscheid ausgetragen. „Doch dabei hatten immer nur gute Leser und Rezitatoren eine Chance", machte Klassenlehrerin Silke Winkler deutlich, warum die Veranstaltung, die jetzt zum zweiten Mal über die Bühne ging, aus der Taufe gehoben wurde.

„Wir wollen unsere Kinder ermutigen, Selbstbewusstsein zu entwickeln, Begabungen auf musischem Gebiet zu pflegen und öffentlich damit in Erscheinung zu treten", bekräftigte Hertel.

Ingrid Leps

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