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Wurzen Hohburger feiern 60 Jahre Wintersport
Region Wurzen Hohburger feiern 60 Jahre Wintersport
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11:02 17.09.2009
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. Im Saal des Hotels „Hohburger Schweiz“ trafen sich Aktive, Einstige, Vertreter von Verbänden und Lokalpolitiker und machten deutlich: Auch ohne Schnee und Eis sind die Wintersportler aus Hohburg nicht mehr wegzudenken.

Ob es die dorfnahen Berge waren, die dazu führten, dass sich im Flachland diese Sportart etablierte, bleibt Geheimnis der Hohburger. Fest steht: Auf den Anhöhen gab es öfter als rundum Gelegenheit, die Bretter anzuschnallen und so mauserte sich 1949 die Liebhaberei zu Wettkampfsparte. Ein Jahr später reiften erste Ideen für einen Schanzenbau. Und im Januar 1953 sahen über 5000 Zuschauer die ersten Sprünge vom Bauwerk am Nordhang des Löbenberges. Bis 1972 fanden in Hohburg Skispringen statt. Mittlerweile hatten sich aber auch die Langläufer etabliert. Und die sorgen bis heute dafür, dass der Name des Muldentaler Dörfchens an Loipen des In- und Auslandes eines Rolle spielt.

„Wir müssen fahren. Klingenthal, Johanngeorgenstadt sind die Regionen, die von hier aus schnell zu erreichen sind und wo wir unsere Schneesicherheit haben“, erzählte Carola Müller, Vorstandsmitglied des Hohburger Sportvereins. Sie war es auch, die in der Festveranstaltung zum 60. Jubiläum, einem Dank aussprach, ohne den Hohburger Wintersport wahrscheinlich längst Schnee von gestern wäre. Rudi Möbius, mittlerweile stolze 82 Jahre alt, steht der Abteilung im Sportverein des Ortes immer noch vor. „Ohne Dich stünden wir jetzt wahrscheinlich nicht hier“, sagte Carola Müller und bezog Gertraud, Ehefrau des sportverrückten Möbius, in den Dank ein. Seit Gründung der Abteilung Wintersport halte Rudi die organisatorischen Fäden in den Händen, organisiere, bringe Erfahrungen ein. Ohne Gertrauds Unterstützung und Wohlwollen wäre das nicht möglich gewesen. Auch auf sie sei Verlass, machte Carola Müller deutlich.

Der Jubiläumsabend verging wie im Fluge. Es wurde geschwatzt, Geschichten lebten auf. Wer dabei war, ließ 60 Jahre Wintersport Revue passieren. Von Anfängen wurde erzählt, von gemeinsamen Fahrten, Meisterschaften, Erfolgen. Wäscheleinen, behangen mit Startnummern, dekorierten den Saal. „Das ist nur das, was eine Familie mitgebracht hat. Wir haben alle so viel im Schrank“, schmunzelte Carola Müller. Auf die Frage, wer denn für die Ausstattung sorgte, antwortete sie: „Andreas. Möbius. Rudis Sohn.“ Damit wäre klar, dass die winterliche Sporttradition Bestand haben dürfte und auch in Jahren noch unter anderem von Skilangläufern zu hören sein wird, die unter anderem beim Vasa-Lauf in Schweden 90 Kilometer mit Bravour meistern.

Conny Hanspach

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