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Wurzen Hunderte beim Hoffest
Region Wurzen Hunderte beim Hoffest
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05:00 04.05.2010
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In Nemt und Dehnitz herrschte am Sonntag Ausnahmezustand. Bereits ab den Vormittagstunden war vor allem auf der schmalen Dehnitzer Dorfstraße kaum noch ein Durchkommen. In Nemt parkten noch am Nachmittag fast im gesamten Dorf die Autos an den Straßenrändern. Dennoch: So richtig störte sich niemand daran. Die Einheimischen wussten: Das Milchgut lockte und so respektierten sie das große Interesse der Besucher an diesem Betrieb, auch ein wenig als Neugier aufs Dorf im Allgemeinen.

Wer Lust und Laune hatte, machte mit und mischte sich unter die Besucher, die überwiegend aus der Region und aus dem Leipziger Raum angereist waren. „Das war wahnsinnig interessant. Ich hätte noch viel länger zuhören können. Und wie sich hier alles verändert hat, ist schon erstaunlich", sagte eine Burkartshainerin. Als Schülerin hatte sie die Tage der Produktion in der damaligen Nemter Milchviehanlage absolviert. Mehrere Mitarbeiter des Unternehmens gewährten den Besuchern bei Führungen Blicke hinter die Kulissen eines modernen Agrarunternehmens. Winfried Petzold von der Ackerbau KG entführte Interessierte in die Fluren rund um Nemt und klärte über den ökologischen Gemüseanbau des Betriebes auf. In Dehnitz – es fuhren regelmäßig Busse zwischen den Betriebsteilen – wurden die Gäste mit der Bäckerei und der Molkerei des Landgutes vertraut gemacht. Hier wird die Milch aus Nemt abgefüllt oder zu Quark und Käse verarbeitet.

Doch nicht nur wer auf Informationssuche war, kam beim Hoffest 2010 auf seine Kosten. Denn vor allem für die Kinder gab es reichlich urige Beschäftigungsmöglichkeiten. Toben im Stroh, gehörte dazu. Die Eltern konnten sich derweil den Gaumenfreuden hingeben und dem Gesang des Nemter Männerchores lauschen. Conny Hanspach

Conny Hanspach

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