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Wurzen „Ich musste nicht mal den Grießbrei aufessen“
Region Wurzen „Ich musste nicht mal den Grießbrei aufessen“
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05:00 12.05.2010
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. Ende der 50er Jahre seien die drei Geschwister mehrfach in diesem Kinderheim betreut worden. „Wir haben dort weder Schläge bekommen, noch kann ich mich an Zwänge erinnern. Ich musste noch nicht einmal den Grießbrei aufessen, den ich nicht wollte", erzählte die Muldentalerin. Auch ihre Brüder, die älter sind als sie, können nicht von solchen Vorfällen berichten. Heimweh hätten sie gehabt, erinnert sich die Frau. Das aber sei nur zu verständlich gewesen, wenn die Eltern ihre Sprösslinge nach Thammenhain brachten, damit sie in den Urlaub fahren konnten.

Ähnliche Reaktionen registrierte auch der Caritasverband in Dresden. Nachdem die Vorwürfe öffentlich geworden sind, hatte der Verband eine Telefonnummer veröffentlicht, unter der Betroffenen Hilfe angeboten wurde. Wie Bernd Christ vom Caritasverband erklärte, habe es insgesamt vier Anrufe gegeben. „Drei Anrufer reflektierten die Zeit in Thammenhain ähnlich wie die Frau und ihre Brüder", sagte der Dresdner. Der vierte Anruf sei von einer Organisation gekommen, die vorhatte, Betroffenen ein Podium zu bieten. Christ betonte, dass damit keineswegs die Erlebnisse des Kritikers in Frage gestellt würden. Der Widerspruch auf die Vorwürfe trage dazu bei, die Vergangenheit insgesamt aufzuarbeiten. Das Heim wurde von Ordensschwestern geleitet. Der Konvent wurde 1970 aufgelöst. Nach 1989 ging das Gebäude an den früheren Besitzer über.

Conny Hanspach

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