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Ideen für neuen Hort in Panitzsch

Ideen für neuen Hort in Panitzsch

Panitzsch. Zwei Pinwände mit jeweils einem Wort im Zentrum: Fragen und Ideen. Aufgestellt waren sie jetzt in der Aula der Panitzscher Grundschule, und der freie Raum um die beiden zentralen Wörter war schnell gefüllt.

. Denn es ging einmal mehr um das derzeit die Diskussion in der Gemeinde beherrschende Thema des künftigen Schulstandortes samt Hortneubau.

Eingeladen zu einer weiteren Ideenfindungs-Runde hatte Bürgermeister Ludwig Martin. „Ich will kein Stuttgart 21 haben, und deshalb ist es mir wichtig, dass die Lehrerschaft ebenso wie die Erzieherinnen und die Eltern in diesen Prozess einbezogen werden", so der Kommunalchef. Ein Prozess, der mit dem Gemeinderatsbeschluss zur Zusammenlegung der Borsdorfer mit der Panitzscher Grundschule Anfang des Jahres angeschoben wurde und mit der Vergabe der Planungen für ein neues Hortgebäude Ende März an Fahrt gewann. Die Grundlage für diese Entscheidungen bildet eine Studie zum Bildungsstandort Borsdorf-Panitzsch, die die Verwaltung hatte erstellen lassen und die zu dem Fazit kommt, dass die Grundschülerzahl in der Gemeinde von 297 im Schuljahr 2009/10 auf geschätzte 274 in 2015/16 sinken wird. „Auch die Bildungsagentur ist an einer Konzentrierung der Schullandschaft interessiert", so Martin.

Derweil befürchten die Lehrerinnen sowie Eltern wie Familie Schuster aus Panitzsch im Zuge der Schulfusion volle Klassenzimmer. „Werden wir in Panitzsch künftig in jeder Klasse 28 Kinder haben?", richtete sich Kerstin Schuster fragend an den Bürgermeister. Damit, entgegnete dieser, sei nicht zu rechnen, perspektivisch gehe man vielmehr von rund 20 Kindern aus. Weitere Fragen drehten sich um die Themen Essenausgabe, die Art und Weise des Übergangs der Borsdorfer Schüler nach Panitzsch sowie den Zuschnitt respektive die Gestaltung des neuen Hortgebäudes. Der Grundtenor dabei war, dass die Atmosphäre des Panitzscher Schulgebäudes mit seinen großen Glasflächen nach Möglichkeit auf den Neubau übertragen werden sollte. Die Panitzscher Hortleiterin Veronika Raschke gab zudem ihrem Wunsch nach einem Funktionsraum sowie Trennwänden im Sinne einer größtmöglichen Flexibilität im Hortalltag Ausdruck.

Dürften diese baulichen Aspekte allgemeiner Konsens sein, scheiden sich beim Thema künftiger Hortträger die Meinungen. Zufriedenheit besteht sowohl auf Panitzscher (Kommune) als auch auf Borsdorfer Seite (Volkssolidarität). „Diesen offensichtlichen Konflikt kann nur der Gemeinderat mit einem entsprechenden Beschluss lösen", so Martin, der sich enttäuscht über die nur geringe Beteiligung insbesondere von Eltern aus Borsdorf und Zweenfurth zeigte. „Bei diesen aktuellen Diskussionen geht es nicht um eine Entwicklung, die irgendwann in der Zukunft eintreten könnte, sondern um einen unabänderlichen Fakt", so der Kommunalchef, der noch einmal ausführte, warum der Weg über einen Hortneubau der einzig gangbare ist. „Für ein neues kleineres Schulgebäude in Borsdorf würden wir keinen Cent Förderung bekommen, wohingegen für Hortgebäude seit wenigen Tagen ein neues Förderprogramm vorliegt."

Roger Dietze

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