Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wurzen Im Ehrenamt etwas für andere tun
Region Wurzen Im Ehrenamt etwas für andere tun
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:00 16.09.2010
Anzeige

. Festveranstaltungen in Brandis und Wurzen waren bereits im Vorfeld über die Bühne gegangen. Insgesamt 700 Männer und Frauen nahmen so am Jubiläum des Wohlfahrtsverbandes aktiv Anteil, der sich mit dem Slogan Miteinander – Füreinander der Betreuung älterer Menschen in ihren Wohngebieten verschrieben hat.

Ihren historischen Abriss begann Astrid Nowak, die Vorstandsvorsitzende des Regionalverbandes Wurzen, mit einem Rückblick auf die Not der Nachkriegszeit. Bei der Gründung des Wurzener Regionalverbandes vor 20 Jahren sei eine Umorientierung nötig gewesen, die mit unverändertem Engagement angegangen worden sei. Astrid Nowak wies darauf hin, dass sich die Volkssolidarität auch mit Hauswirtschaftspflege, ambulantem Pflegedienst, Kinderbetreuung und speziell in Hohburg mit dem Mahlzeitendienst einen Namen gemacht habe.

Der Verband habe sich stets neuen Anforderungen der Mitglieder gestellt und sei jetzt auch bestrebt, Betreutes Wohnen anzubieten. Dabei komme es der Volkssolidarität auf gutes Einvernehmen mit den Kommunen an. Der Hohburger Bürgermeister Uwe Weigelt, der an der Feier teilnahm, hatte seine Wertschätzung mit deutlicher Minderung der Saalmiete für die gestrige Veranstaltung und Übernahme der Transportkosten für Hohburger Gäste ausgedrückt.

Astrid Nowak teilte mit, dass es gelungen sei, eine fast nicht mehr existierende Ortsgruppe in Dornreichenbach wiederzubeleben. Auch in Thammenhain und Körlitz haben sich durch dynamische Vorreiter wieder Ortsgruppen profiliert. Verdienst vieler Ehrenamtlicher sei es, dass die Volkssolidarität aus dem Leben der Kommunen nicht mehr wegzudenken sei. In diesen Zusammenhang nannte Astrid Nowak unter anderem Sylvia Wittig aus Falkenhain und Lisa Tutschek aus Thammenhain. Sie regte an, nach dem Vorbild der Ortsgruppe Püchau, die mit der dortigen Freien Schule Kontake pflegt, auch die Potenzen der Grundschule Hohburg und der Mittelschule Falkenhain für generationsübergreifende Projekte zu nutzen.

Die Basis der Volkssolidarität, so Astrid Nowak, sei die Bereitschaft, im Ehrenamt etwas für andere zu tun. Für jahrzehntelange Mitarbeit wurden gestern in Hohburg Gertrud Conradi, Ruth Spalteholz, Regina Grünert und Ilse Predel aus Hohburg ausgezeichnet, Öffentlich gewürdigt wurden auch Anita Vogel und Irene Lindner aus Großzschepa sowie Monika Raupach aus Körlitz.

Ingrid Leps

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

[image:php6Yb8S520100915162236.jpg]
Brandis. Energieverlusten an ihrer Schule spürten die Brandiser Gymnasiasten Anja Labitzke und Maximilian Schäfer nach.

16.09.2010

[image:php3JNc8G20100914143041.jpg]
Machern. Auf herumfliegende Baumstämme und Gewichte sollten sich die Besucher des Macherner Parks am Wochenende wieder einstellen.

15.09.2010

Wurzen. Es war eine Entscheidung in letzter Sekunde: Erst kurz vor Fristende meldete sich Moa Åhman zum Austausch nach Deutschland an.

14.09.2010
Anzeige