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Wurzen In Brandis knallt’s auch an Neujahr – Stadtverwaltung blickt auf 2016
Region Wurzen In Brandis knallt’s auch an Neujahr – Stadtverwaltung blickt auf 2016
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00:24 06.01.2016
Tradition im zweiten Jahrzehnt: Die Stadt Brandis lud am frühen Freitagabend zum 21. Mal zum Neujahrstreffen samt Höhenfeuerwerk ein.
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Brandis

Liebhaber des professionellen Abbrennens von Feuerwerkskörpern in der Region kennen seit gut zwei Jahrzehnten am Neujahrstag nur ein Ziel: Den Brandiser Marktplatz. Zum mittlerweile 21. Mal hatte die von der Freiwilligen Feuerwehr und den Mitgliedern des Bläserensembles tatkräftig unterstützte Stadtverwaltung am frühen Freitagabend ihre Bürger sowie Schaulustige aus nah und fern zum großen Neujahrstreffen eingeladen.

Ein Treffen, in dessen Mittelpunkt zwar alljährlich das Höhenfeuerwerk steht, welches darüber hinaus dem jeweiligen Stadtoberhaupt Gelegenheit gibt, aus kommunaler Sicht auf das vergangene Jahr zurück- und auf das bevorstehende vorauszublicken. Der Rückblick von Stadtchef Arno Jesse (SPD) fiel durchweg positiv aus. Brandis gehe es gut, die Stadt sei auf einem guten Weg, brachte es der Kommunalchef auf den Punkt. Dies bedeute im Umkehrschluss allerdings nicht, dass sich die Stadt auf dem Erreichten ausruhen könne, vielmehr müsse man aus der Rolle eines „Getriebenen“ in die eines „Akteurs“ schlüpfen, um die Nähe zur Messestadt und die sich daraus für die Bürgerschaft ergebenden Chancen auch nutzen zu können.

Dass eine solche Entwicklung kein Selbstläufer sei, lehrten die milden Weihnachtstemperaturen. „Selbst beim Wetter hat niemand ein Recht auf Gewohnheit“, so Jesse. Rechte hingegen, insbesondere das Recht, in diesem unseren Land um Asyl nachzusuchen, hätten jene Menschen, die im vergangenen Jahr zu Hunderttausenden Zuflucht in Deutschland gesucht haben. „Mein Dank geht diesbezüglich in unserer Stadt an jene Privatpersonen sowie Vertreter aus Vereinen und Initiativen, die sich in den vergangenen Wochen für die uns zugewiesenen gut 120 Flüchtlinge engagiert haben“, so der Brandiser Stadtchef. Der gab seiner Überzeugung Ausdruck, dass dieser mitmenschliche Einsatz Gutes für die Stadt bewirken werde.

Apropos Gutes tun: Die in den vergangenen zwölf Monaten zum Abschluss gebrachten Straßenarbeiten in der Kleinen und Großen Windmühlen- sowie der Böttchergasse bedeuten auch den Abschluss der Altstadtsanierung im Ganzen, so Jesse. Bei diesem letzten Abschnitt habe man zudem das Konzept der altersgerechten Sanierung konkret umsetzen können.

Konkret war für den Brandiser Ortschef bei seinem Vorausblick auf die vor der Stadt liegenden zwölf Monate auch der Stichpunkt „Innovationskommune“. Man werde weitere Punkte dieses Projekt abarbeiten und bei den servicenahen Dienstleistungen für die Bürger auch die Versprechen im analogen Bereich einlösen. Fortschritte kündigte Jesse beim frei verfügbaren W-Lan im Bereichen Innenstadt und Waldbad sowie hinsichtlich der Radwegverbindung Brandis-Polenz an. Könne er bei diesem Thema zum aktuellen Zeitpunkt noch keine konkretere Aussage als die treffen, dass man als Stadt an der Sache dran sei, sollen den Ankündigungen zum W-Lan laut dem Bürgermeister „allerspätestens im Frühsommer“ Taten folgen.

Von Roger Dietze

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