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Wurzen In Brandis kommen rund 200 Frauen zum 20. Frühstückstreffen zusammen
Region Wurzen In Brandis kommen rund 200 Frauen zum 20. Frühstückstreffen zusammen
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00:30 15.03.2018
Volles Haus in Brandis: Zum 20. Frühstückstreffen haben wieder rund 200 Frauen den Weg in das CVJM-Vereinsdomizil gefunden. Quelle: Roger Dietze
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Brandis

„Morgens Zirkus, abends Theater - und wo bleibt die Prinzessin?“: Unter diesem Motto stand das mittlerweile 20. Frühstückstreffen der Frauen, zu dem das elfköpfige Organisationsteam um Petra Gebhardt am Sonnabendvormittag in die Räumlichkeiten des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) in den Zeititzer Weg eingeladen hatte.

Die Referentin Verena Greim aus Erfurt hatte es sich in ihrem Vortrag zum Ziel gesetzt, den rund 200 im CVJM-Vereinsdomizil versammelten Frauen einige Hilfestellungen bei der Meisterung des nicht immer einfachen Spagates an die Hand zu geben, den tagtäglich zu meistern Frauen in ihrer Rolle als (Ehe)- Partnerin, Mutter und Berufstätige abverlangt wird.

Dem Thema entsprechend gehörte die weit überwiegende Zahl der samstäglichen Frühstücksgäste den jüngeren Jahrgängen an. Altersmäßig um einiges gemischter zugehen dürfte es demgegenüber an gleicher Stelle am 29. September, wenn im Rahmen des dann 21. Brandiser Frühstückstreffens ein Referat zu dem Themenkomplex Angst auf dem Programm stehen wird. „Es hat sich bewährt, die Themen des Frühjahrs-Frühstückes schwerpunktmäßig auf jüngere Frauen auszurichten und im Herbst entsprechend die älteren Jahrgänge anzusprechen“, erläutert Petra Gebhardt, die mit ihren Mitstreiterinnen eine von deutschlandweit 160 Gruppen bildet, die unter dem Dach des in Wittenberg ansässigen Vereins Frühstücks-Treffen für Frauen Deutschland alljährlich Zusammenkünfte dieser Art organisieren. Erstmals in Brandis 1998 mit rund 80 Frauen in der benachbarten CVJM-Kinderstube, später zwischenzeitlich im Sportpark Tresenwald mit rund 300 Teilnehmerinnen.

„Wir erfreuen uns einer großen Nachfrage, was nicht zuletzt in den sehr lebensnah und an der Praxis ausgerichteten Vorträgen und den authentischen Erfahrungsberichten begründet liegt“, so die 49-jährige Panitzscherin, die die Frühstücks-Treffen als eine Art „gelebte Gastfreundschaft“ empfindet. „Viele kommen zu uns in dem Wissen, hier Nachbarinnen, Arbeitskolleginnen und Freundinnen zu treffen, mit diesen gemeinsam in schöner Atmosphäre frühstücken und sich als Zugabe gute Referate anhören zu können, die uns Frauen im Alltag weiterbringen.“

Zwar haben die erstmals 1983 in der Schweiz organisierten Frühstückstreffen für Frauen einen christlichen Hintergrund, und auch in Brandis sind verschiedene regionale Kirchgemeinden involviert. Laut Petra Gebhardt steht jedoch die Religion nicht im Mittelpunkt, und entsprechend bunt gemischt sei das Publikum. „Es werden im Rahmen der Frühstückstreffen Themen angeschnitten, die gläubige ebenso wie keiner Konfession angehörende Frauen ansprechen“, so Petra Gebhardt, die vorgestern unter anderem Elke Hennig im CVJM-Vereinsdomizil begrüßen konnte. Die 65-Jährige gehört zu den Stammgästen des Brandiser Frauen-Frühstücks, weil sie nach eigener Aussage die Mischung aus interessanten Vorträgen und einem angenehmen Ambiente als angenehm empfindet. „Und das Frühstück schmeckt obendrein auch sehr gut“, so die Beuchaerin.

Von Roger Dietze

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