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Inter-Partie sorgt für Nachfragen

Inter-Partie sorgt für Nachfragen

Eine Fußballpartie, die am letzten Oktoberwochenende im Macherner Sportpark Tresenwald stattfand, sorgt nachträglich für Zündstoff: Gunter Bergt (Linke) nutzte die jüngste Sitzung des Gemeinderates, um das Unbehagen der Macherner Fußballer zum Ausdruck zu bringen.

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Zur Überraschung der Macherner Kicker: Das Landesliga-Spitzenspiel zwischen Inter Leipzig und Stahl Riesa wurde kürzlich im Sportpark Tresenwald ausgetragen.

Quelle: Dirk Knofe

Machern. "Wir waren schon ziemlich überrascht, als über Nacht eine Partie zwischen Inter Leipzig und Stahl Riesa im Tresenwald angesetzt wurde", erklärte der Gemeinderat, der früher lange Jahre Präsident des örtlichen SV Tresenwald war.

Der Sachsenligist, der in Machern vor rund 500 Zuschauern spielte, entstand 2013 praktisch aus dem Nichts. Prominenter Wegbereiter ist unter anderem Leipzigs ehemaliger Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee (SPD). Durch eine Fusion mit dem SV See in der Nähe von Niesky löste Inter Leipzig das Ticket für die Landesliga. Als Vizepräsident des Fußballverbandes Muldental/Leipziger Land kennt Bergt die Gemengelage recht gut und hat deshalb auch eine Meinung zu dem neuen Stern am sächsischen Fußballhimmel: "Inter Leipzig ist als Verein nicht unumstritten. Wie man hört, hat der Klub die Spielgenehmigung für die Sachsenliga nur mit Hängen und Würgen bekommen." Nunmehr hätte sich der ambitionierte Verein mit Wacker Leipzig an seiner bisherigen Spielstätte verzankt. So wurde das eigentliche Heimspiel gegen die BSG Stahl Riesa erst zwei Tage vor dem Anpfiff aus dem Leipziger Mariannenpark vor die Tore der Messestadt - nach Machern - verlegt. Die Eintrittskarten stammten wiederum von Rot-Weiß Mehderitzsch, versehen mit Stempel von Inter Leipzig.

Bergt dazu: "Inter versucht derzeit auf andere Plätze auszuweichen. Das Thema bewegt uns deshalb in Machern kolossal." Zumal bislang niemand den Vertrag mit dem Leipziger Klub unterzeichnet haben will. Weder bei der Gerichshainer Bau- und Wohnungsgesellschaft noch bei der Gemeinde hätte er die Frage klären können. "Dabei wurde das Spielfeld nicht nur zum Match gegen Riesa genutzt. Auch ein mehrtägiges Training fand statt, das dem Rasen entsprechend zugesetzt hat." Die Tresenwald-Truppe legt Wert darauf, ihren heiligen Rasen zu schonen und die Zweite spielt deshalb auch in Gerichshain. Deshalb würden solche Nacht- und Nebelaktionen wie mit Inter bei den Sportlern auf großes Unverständnis stoßen, monierte Bergt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.11.2014
Simone Prenzel

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