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Wurzen Jörg Röglin strebt zweite Amtsperiode an
Region Wurzen Jörg Röglin strebt zweite Amtsperiode an
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13:54 19.05.2015

t in den Ring werfen. Wie der 45-jährige Parteilose auf LVZ-Anfrage sagt, sei er derzeit im Gespräch mit Parteien und Fraktionen, um ein ähnlich breites Unterstützungsbündnis wie vor sieben Jahren zu schmieden. Damals wurde er als Einzelbewerber von SPD, Linken, Grünen und FDP unterstützt, konnte 60 Prozent der Stimmen einfahren.

"Die Stadt ist noch nicht dort, wo sie hingehört", betont Röglin. Im Falle seiner Wiederwahl werde er alles tun, um Wurzen in die Spitzengruppe der sächsischen Kommunen zu bringen. Nicht zuletzt könne auch der Tag der Sachsen, an dessen Vorbereitung seine Verwaltung und er hart arbeiteten, das Image des über 1050-jährigen Wurzens aufwerten. Eine moderne Stadt mit altem Gemäuer, das sei die Botschaft. Es müsse verstärkt gelingen, die vergleichsweise gute wirtschaftliche Basis noch besser für die Stadtentwicklung zu nutzen: "Ich weiß, dass unsere Unternehmen vor allem Facharbeiter suchen. Warum also sollte es nicht möglich sein, etwa junge Leipziger Familien für einen Umzug ins durchaus lebenswerte Wurzen zu begeistern? Die Stadt ist verkehrstechnisch ideal angebunden." In seiner Amtszeit holte er sich manch blutige Nase, räumt Röglin ein: "Aber ich habe dadurch wichtige Erfahrungen gesammelt. Vor allem habe ich überregionale Netzwerke geknüpft, die uns zukünftig von Vorteil sein werden." Er habe einiges Positive bewirkt, resümiert der Amtsinhaber und verweist zum Beispiel auf den Rückbau der Kaserne, die Urbarmachung des Geländes an der Bundesstraße 6 für Cryotech, das Anschlussgleis für die Wasserglasfabrik, den Neubau der Kita Kühren oder auch auf die Sanierung der Pestalozzi-Oberschule.

Oberbürgermeister sei man sieben Tage die Woche, jeweils 24 Stunden. Bei aller Mühe mache ihm die Arbeit jedoch immer Spaß: "Egal, wer vor mir steht, jedem begegne ich mit Respekt und auf Augenhöhe."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.04.2015
Latchinian, Haig

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