Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wurzen Juwi schafft in Brandis neue Jobs
Region Wurzen Juwi schafft in Brandis neue Jobs
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:00 01.06.2010
Anzeige

. Dann sei die Einweihung der Drei-Milllionen-Euro-Investition geplant. Wie der Projektentwickler von Solar-, Bio- und Windenergie-Anlagen gestern mitteilte, sollen in den nächsten Jahren bis zu 80 neue Arbeitsplätze in Brandis entstehen.

Bereits jetzt sind rund 30 Mitarbeiter für das rheinland-pfälzische Unternehmen in Brandis tätig. 2008 hatte die Firma Juwi auf der einstigen Militärbrache einen der weltweit größten Solarparks errichtet.

„Brandis ist nach dem Firmensitz in Wörrstadt unser wichtigster Standort in Deutschland. Von hier aus koordinieren wir die gesamten Aktivitäten für die östlichen Bundesländer und zum Teil für Osteuropa", erklärte Juwi-Vorstand Fred Jung gestern. Von Brandis aus sollen Projekte sowohl im Solarbereich als auch in der Wind- und Bioenergie realisiert werden.

Rund drei Millionen Euro sollen in den Neubau investiert werden. Die Bauweise in Brandis orientiere sich an der Juwi-Firmenzentrale im rheinhessischen Wörrstadt, die 2008 als energieeffizientestes Bürogebäude der Welt mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde, darunter mit dem Klimaschutzpreis der Deutschen Umwelthilfe.

Wie der Juwi-Firmensitz soll auch das neue Bürogebäude in Brandis, das vom österreichischen Fertighausspezialisten für ökologisches Bauen Griffner errichtet wird, in punkto Energieeffizienz und Energiebilanz neue Maßstäbe setzen, teilte Firmensprecher Ralf Heidenreich gegenüber LVZ mit. Solarenergie spielt dabei am Standort Brandis eine wichtige Rolle: Mit Solarmodulen auf und am Gebäude sowie auf den solaren Carports für rund 45 Parkplätze soll der Komplex mehr Strom erzeugen als er verbraucht. Als Basismaterial für die Wände diene naturbelassenes Holz; kombiniert mit Zellulose und Kork erziele der Naturbaustoff hervorragende Dämmwerte und schaffe ein gesundes Raumklima.

Das dreigeschossige Gebäude ist mit einer Grundfläche von 15 mal 30 Metern geplant. Die sogenannte Split-Level-Bauweise, also das Arbeiten mit versetzten Ebenen, spare Treppen- und Flurflächen. Das offene Arbeitsumfeld solle auch die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander fördern. Derzeit hoffe man auf einen positiven Bescheid im Baugenehmigungsverfahren, so der Firmensprecher.

Simone Prenzel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

[image:php1yRecD20100630161007.jpg]
Wurzen. Dem imposantesten Haus am Crostigall kommt bei der Vermarktung Wurzens als Ringelnatzstadt eine Schlüsselrolle zu.

01.06.2010

Wurzen. Ein Webstuhl, in dem sich die Farben von Blüten zu einem Wurzener Muster aneinanderfügen. Eine Skulptur aus Metall und Glas, die direkt neben einem Haus stehend, Einblicke ins Innere der Wohnung suggeriert.

01.06.2010

[image:php5sWz6i20100530162657.jpg]
Wurzen. Das Stadtfest 2010 ist Geschichte. Drei Tage lang feierten Wurzener und Gäste in der Innenstadt.

31.05.2010
Anzeige