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Wurzen Kalte Dusche für einen guten Zweck und ein tolles Jubiläum
Region Wurzen Kalte Dusche für einen guten Zweck und ein tolles Jubiläum
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13:59 19.05.2015
Kameraden der Feuerwehren Machern und Altenbach bei einer ihrer jährlichen Übungen. Quelle: Frank Schmidt

Positiv machten die Kameraden im Vorjahr mit einem Jubiläum auf sich aufmerksam. Das 135-jährige Bestehen der Ortswehr spielte in der Bilanz Kolodziejs zur jüngsten Jahreshauptversammlung deshalb eine große Rolle. "Es war ein Fest für Machern im Herzen von Machern", ließ er den Blaulichtag Revue passieren. "Ein persönliches Dankeschön und mein Respekt gilt besonders Kamerad Dietmar Müller, unserem Eventmanager. Er hat das Fest fast im Alleingang geplant und konzipiert. Von den Besuchern haben wir dafür sehr viel Lob erhalten." Aber auch für andere engagierten sich die Floriansjünger, so nahmen sie im August die Herausforderung der Ice Bucket-Challenge an und stellten sich der kalten Dusche für einen guten Zweck. "Fürs Leipziger RonaldMcDonald-Haus und das Kinderhospiz Bärenherz kamen durch die Aktion jeweils 50 Euro zusammen."

Die Zahl der Einsätze war mit 14 mehr als überschaubar. Im Jahr 2013 standen bedingt durch die Muldeflut noch 47 Einsätze zu Buche. "Unterm Strich macht das einen Rückgang um rund 70 Prozent aus", bilanzierte Kolodziej. Zu den schwersten Aufgaben gehörte die Hilfe nach einem Verkehrsunfall nahe Zeititz, bei dem am 27.Oktober eine Person starb.

Sorgen macht dem Wehrchef die tägliche Verfügbarkeit der ehrenamtlichen Brandschützer. "In der Woche sind nur zehn bis 15 Prozent der Kameraden tagsüber vor Ort, damit zwei Feuerwehren fast durchweg nicht fahrbereit." Vielen Freiwilligen Feuerwehren in Sachsen ergehe es ähnlich. Deshalb sei auch die Politik gefragt. "Ob uns das vorgestellte Strategiepapier des Innenministers hier weiterhilft, bleibt fraglich. Ich hoffe und erwarte mir von der neuen Landesregierung auf jeden Fall ein Munterwerden und Vorankommen im Bereich der sächsischen Wehren." Aber auch die Gemeinde selbst könne aktiv werden, um das Ehrenamt wieder attraktiver zu machen und neue Mitglieder zu gewinnen. So könnten die Elternbeiträge für die Kinder von Kameraden günstiger gestaltet werden, schlug Kolodziej vor.

Erfreut nahm die Ortswehr einige neue Gerätschaften in Besitz. "So wurden im Vorjahr alle Kameraden mit digitalen Pagern versorgt." Von der Diakonie-Katastrophenhilfe erhielten die Macherner außerdem drei Schmutzwasserpumpen sowie Wathosen für den Kampf gegen etwaige Hochwasser.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.02.2015
Simone Prenzel

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