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Wurzen Kirchgemeinde übergibt selbst gesteppte Decken an Flüchtlingskinder
Region Wurzen Kirchgemeinde übergibt selbst gesteppte Decken an Flüchtlingskinder
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16:03 19.02.2016
Elke Nieber und Sebastian Gunkel mit ein paar bunten Decken.  Quelle: Thomas Kube
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Machern

 Kuschlige Geschenke für Flüchtlingskinder wurden am Mittwoch von der Kirchgemeinde Machern in ein Auto gepackt und in mehreren Orten der Region verteilt. Zuvor hatten die Nähmaschinen emsig gerattert: Im Begegnungscafé, das jeden Freitag im Kirchgemeindesaal stattfindet, steppten zahlreiche fleißige Helferinnen Bettdecken für Flüchtlingskinder. „Jeder, der eine gerade Naht beherrscht, war zum Mitmachen willkommen“, berichtet Vikar Sebastian Gunkel. Er findet die Idee gut, etwas für diejenigen zu tun, die am wenigsten für die Entwicklung können: die Kinder.

„Die Aktion stammt aus der Schweiz“, erläutert die Machernerin Elke Nieber, während sie die selbst gefertigten Decken noch einmal sorgfältig prüft und ordentlich in Kartons und Kisten verstaut. „Eine dreifache Mutter im Kanton Aargau hatte die Idee, für jedes Flüchtlingskind in der Schweiz eine eigene Kuscheldecke zu nähen.“ Im Alleingang rief Simone Maurer das Projekt Mini-Decki ins Leben. Die Aktion verbrei“

Die Macherner sind zuversichtlich, dass auch ihre rund 40 Kinder-Decken mit Freude angenommen werden. Nach Abstimmung mit dem DRK Muldental wurden die Decken unter anderem in der Flüchtlingsunterkunft in Beucha verteilt. In Wurzen sollen sie über das Netzwerk für Demokratische Kultur an die richtigen Adressaten gelangen.

Von Simone Prenzel

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