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Wurzen Kita-Sanierungen in Thallwitz
Region Wurzen Kita-Sanierungen in Thallwitz
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05:00 22.07.2011
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. Im September nimmt die Gemeinde bei 75prozentiger Förderung noch einmal 32 000 Euro in die Hand, um in vier Wochen auch den Sanitärtrakt für die Krippenkinder auf neuen Stand zu bringen.

Der Bereich soll vergrößert, mit mehr Waschplätzen und Toiletten auf Zwergenhöhe ausgestattet und dem harmonischen Farbkonzept der gesamten Einrichtung angepasst werden. Davon profitieren nicht nur die 19 bis 20 Kleinen. Auch für die Mitarbeiterinnen verbessern sich die Arbeitsbedingungen, werden Abläufe vereinfacht.

Um den Standort für Kinderbetreuung zu erhalten, ist das unumgänglich. Die Nachfrage nach Krippenplätzen, so Kita-Leiterin Cornelia Falk, habe inzwischen enorm zugenommen. 75 bis 80 Prozent der Kleinen werden bereits vor ihrem dritten Geburtstag in Kindereinrichtungen betreut. Wirtschaftlicher Aufschwung sei auch darin spürbar, dass zunehmend beide Eltern berufstätig seien. Kinderkrippen ständen gesellschaftlich positiver im Fokus als beispielsweise in den 1990er Jahren. Dabei hätten sich aber die Ansprüche der Eltern geändert, die heute mehr Transparenz, mehr Mitsprache, umfassendere Informationen wünschen. Ihrerseits, da sei der Nischwitzer Elternrat unter Vorsitz von Conny Weidemüller, eine gutes Beispiel, bringen sich Mütter und Väter gern ein, um in der Kita reibungsfreie Abläufe zu organisieren und auch andere für den Freizeit-Einsatz zu gewinnen. So hätten Eltern erst jetzt den Eingangsbereich der Einrichtung neu gestaltet und sich auch für eine Holzüberdachung engagiert, die den Jungen und Mädchen den Aufenthalt im Freien auch bei Sonne und Nieselregen ermöglicht.

Das steckt an. Die sechs Mitarbeiterinnen nutzten jetzt die Betriebsferien, in denen nur zehn Kindern betreut wurden, um Spielgeräte im Außenbereich auf Vordermann zu bringen. Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen. „Weil uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte", erzählt Falk und weiß es zu schätzen, dass die Arbeiten jetzt von Eltern zum guten Ende gebracht werden.

Die drei Thallwitzer Kindereinrichtungen sind gut modernisierte Häuser, die von etwa 300 Kindern besucht werden. 43, so Bürgermeister Kurt Schwuchow, kämen dabei nicht aus der Gemeinde. Ebensoviele besuchten Kitas anderer Kommunen. Die Eltern wählten die Einrichtungen nicht nur nach dem Betreuungsprofil, sondern auch, wie sie sich auf ihrem Arbeitsweg eintakten lassen.

In fünf bis sechs Jahren seien in der Röcknitzer Kita Zu den Felixmusikanten 380 000 Euro für Sanierungsarbeiten innen und außen geflossen. Für das Kinderhaus Fledermaus und die angrenzende Grundschule in Thallwitz, so Schwuchow, seien Fördermittel für Wärmeisolierung beantragt. Die gesamte Investition koste 300 000 Euro. Sobald vom Landkreis die Fördermittel bewilligt werden, könne auch diese vorerst letzte Maßnahme in Angriff genommen werden. Erklärte Zielstellung sei es, nach 2012 auch langfristig die drei Thallwitzer Kindereinrichtungen von der baulichen Seite zu sichern.

Ingrid Leps

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