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Knackige Früchte und starke Marke: Obsthof Wurzen tafelt auf

Apfelernte Knackige Früchte und starke Marke: Obsthof Wurzen tafelt auf

Unterm dem Namen Obsthof Wurzen firmiert jetzt die ehemalige Wurzen Obst GmbH. Die neuen Geschäftsführer wollen die Marke weiter stärken und setzen auf hochwertiges Tafelobst aus dem eigenen Anbau. Kürzlich öffnete ein Hofladen in Panitzsch.

Der Obsthof Wurzen gehört jetzt zur Märkischen Erzeuger- und Vermarktungsgemeinschaft (MEV) Brandenburg. Einer der beiden neuen Geschäftsführer des Wurzener Traditionsbetriebes ist Paolo Dallago.

Quelle: Thomas Kube

Wurzen/Panitzsch. Warum Äpfel aus Neuseeland kaufen, wenn die knackigen Früchte um die Ecke wachsen? „Wer sich für frisches Obst von unseren Plantagen entscheidet, kann frische Ware von einem regionalen Erzeuger erwarten“, meint Paolo Dallago, neuer Geschäftsführer der Obsthof Wurzen GmbH. Bereits seit Ende vorigen Jahres firmiert die ehemalige Wurzen Obst GmbH unter neuem Namen. Auch die Besitzverhältnisse haben sich geändert. Der 30-Mann-Betrieb mit Betriebsgelände im Wurzener Ortsteil Roitzsch gehört jetzt der Märkischen Erzeuger- und Vermarktungsorganisation mit Sitz in Wesendahl (Brandenburg) an. Neben dem gebürtigen Italiener Dallago wird der Wurzener Obsthof von Peter Thuile geführt.

Dallago ist ebenfalls Geschäftsführer der BB Brandenburger Obst GmbH, einem der bedeutendsten Obstbaubetriebe im Land Brandenburg. In seinem Heimatland hat er Obstanbautechnik von der Pike auf gelernt, bevor er Anfang der 90er Jahre nach Deutschland kam. Um kurze Wege zum Kunden zu garantieren, wurde in Panitzsch vor wenigen Tagen ein neuer Hofladen eröffnet. Unmittelbar neben der dortigen Apfelplantage an der B 6 verkaufen Anke Siegel und Bettina Zaidi jetzt heimisches Obst aus dem Muldental. „Die Kunden nehmen diese Möglichkeit sehr gut an“, weiß Paolo Dallago. Neben dem Panitzscher Laden, der ganzjährig geöffnet sein wird, gibt es weiterhin einen Hofladen in Roitzsch.

„Unser Ehrgeiz ist, schmackhaftes Tafelobst zu produzieren“, erklärt Dallago beim Gang durch die Baumreihen. „Die Äpfel sind neben den Erdbeeren unser wichtigstes Obst.“ Auf 130 Hektar werden die Vitaminspender rund um Wurzen angebaut, Erdbeeren folgen mit 30 Hektar, Birnen mit fünf und Süßkirschen mit 1,5 Hektar. „In dieser Woche beginnen wir mit der Apfelernte“, kündigt der Geschäftsführer an. Dazu werden zu den 30 Mann Stammpersonal weitere 150 bis 170 hauptsächlich ausländische Erntehelfer als Verstärkung erwartet.

Und im Augenblick verspricht es ein gutes Apfeljahr zu werden. „Wir hatten für das Wachstum sehr gute Bedingungen. Die milden Temperaturen waren optimal. Auch der Regen ist in der richtigen Menge gefallen,“ kann der Obstbauer klimatisch nichts aussetzen. Der Ertrag werde sich in etwa wie im Vorjahr einpegeln, schätzt Dallago. Vor Jahresfrist wanderten rund 5000 Tonnen in die Wurzener Lagerhallen.

Für die Zukunft sei geplant, die Marke Obsthof Wurzen weiter zu stärken und bekannt zu machen. „Wir denken auch darüber nach, gemeinsam mit der Firma Klaus Fruchtsäfte aus Wurzen-Roitzsch sortenreine Produkte auf den Markt zu bringen.“ Die Herkunft der verarbeiteten Früchte werde dann schon auf dem Etikett zu erkennen sein. Weitere Neuerung: Ähnlich wie bei den Erdbeeren sei in Panitzsch auch ein Selbstpflückertag auf der Apfelplantage geplant.

Im neuen Hofladen an der Bundesstraße 6 bei Panitzsch verkaufen Anke Siegel (re) und Bettina Zaidi erntefrisches Obst aus dem eigenen Anbau

Im neuen Hofladen an der Bundesstraße 6 bei Panitzsch verkaufen Anke Siegel (re.) und Bettina Zaidi erntefrisches Obst aus dem eigenen Anbau.

Quelle: Thomas Kube

Von Simone Prenzel

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