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Wurzen Knirpse ziehen für Kita-Umbau ins Jugendhaus
Region Wurzen Knirpse ziehen für Kita-Umbau ins Jugendhaus
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00:19 10.07.2017
Der Jugend- und Freizeittreff in Bennewitz soll während der Umbauten an der Kita in Deuben zum Domizil für die Kita-Kinder werden. Quelle: Thomas Kube
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Bennewitz/Deuben

Mit dem Umbau der Kindertagesstätte in Deuben soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Baugenehmigung wird für Mitte September erwartet. Um einen zügigen Baufortschritt zu gewährleisten, hat das Wurzener Ingenieurbüro Andreas Kewitz jetzt für einen zeitweisen Umzug der Kita in den Jugend- und Freizeittreff „Werner Moser“ in Bennewitz geworben. Ein Vorschlag, dem der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig folgte.

Über das Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“ soll die Kindereinrichtung von derzeit drei auf zwei Gebäude konzentriert werden, die durch einen Neubau miteinander verbunden und entsprechend umgebaut werden. Das dritte Gebäude auf der anderen Straßenseite soll später zum neuen Domizil für die Feuerwehr werden.

„Wir müssen Treppenhäuser und Sanitäranlagen umsetzen und plädieren dafür, das in einem leeren Gebäude vorzunehmen“, sagte Planer Kewitz. Es geht dabei nicht nur darum, die Beeinträchtigungen für die Kinder zu minimieren. Kewitz’ Ziel ist vor allem ein zügiges Bauen. Es sei aktuell sehr schwer, Firmen zu finden, die Arbeiten zu vernünftigen Preisen und Terminen erledigen, erklärte er. Die könnten sich angesichts der guten Auftragslage aussuchen, welche Aufträge sie annehmen und schauten deshalb, wo Baufreiheit herrscht oder aber Provisorien Zeit und Geld kosten. Deshalb, so der Planer, sei es vorgesehen, den Zwischenbau in einem Zug zu bauen – zum Jahresende sollen Rohbau und Dach stehen – und in dem freigelenkten Haus I über den Winter innen zu arbeiten, um im Frühjahr die Außenarbeiten anzuschließen. Schließlich sollen mit zügigen Bauarbeiten auch die Fristen, die an die Fördermittel gekoppelt sind, eingehalten werden.

Allerdings muss das Jugendhaus für die Aufnahme der Kindergartenkinder hergerichtet werden, „denn der Sicherheitsstandard ist sehr hoch“, betonte Kewitz. So gebe es momentan keinen zweiten Fluchtweg. Mit dem Denkmalschutz aufgrund des Umgebungsschutzes in seiner Ausführung abgestimmt, könne er aber auch dann weiter genutzt werden, wenn die Kita wieder ausgezogen ist. „Das ist kein rausgeworfenes Geld.“ Umgebaut werden müssten vor allem der Sanitärbereich, da die vorhandenen Toiletten für Kinder völlig ungeeignet sind. Je nach der für später angestrebten Nutzung würde hier wieder rückgebaut oder auch nicht. Unterm Strich sollen im Dachgeschoss des Jugend- und Freizeittreffs zwei Gruppenräume, eine Garderobe, Sanitäreinrichtungen, eine kleine Küche sowie ein Pausenraum für die Erzieher Platz finden. Die Kosten in Höhe von 128 000 Euro werden aus vorhandenen liquiden Mitteln finanziert.

Von Ines Alekowa

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