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Kühren: Anwohner müssen zahlen

Kühren: Anwohner müssen zahlen

Die Anwohner der Nordstraße müssen nach der Einweihung der neuen Kindertagesstätte (Kita) in Kühren tief ins eigene Portmonee greifen. Denn dann werden für die 14 Grundstückseigentümer entlang der Trasse Straßenausbaubeiträge fällig.

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Ansicht der neuen Kita in Kühren: Im März soll Spatenstich des 2,7-Millionen-Projektes der Stadt Wurzen sein.

Quelle: Stadtverwaltung

Wurzen/Kühren. Wie Bürgermeister Gerald Lehne (CDU) gestern bestätigte, greift nach der Eingemeindung von Kühren-Burkartshain im Jahre 2006 hier ebenso die Straßenausbaubeitragssatzung vom 27. September 2000. Und das Statut besagt, dass bei grundhaftem Ausbau ein gewisser Anteil nach der Schlussrechnung durch die Anrainer gezahlt werden muss. Dieser staffelt sich in vier Arten mit jeweiligem Prozentsatz: Hauptverkehrsstraßen wie Bundes-, Staats- sowie Kreisstraßen, mit zehn Prozent, Haupterschließungsstraßen, also Trassen, die der Erschließung von Grundstücken dienen und gleichzeitig dem innerörtlichen Durchgangsverkehr, mit 20 Prozent, Anliegerstraße mit 30 und Wirtschaftswege mit 40 Prozent. Laut Stadtplaner Carl Rößler handelt es sich im aktuellen Fall um eine Anliegerstraße.

Anfangs war das Terrain als Wohngebiet ausgewiesen, doch aufgrund des Kita-Projektes änderte die Stadt Wurzen den Bebauungsplan (die LVZ berichtete). Da sich in Zukunft der Fahrzeugverkehr erhöht, werde die Nordstraße im Zuge des Neubaus auf fünfeinhalb Meter verbreitert sowie Fußwege angelegt, so Rößler. Wie viel Geld jeder einzelne Hausbesitzer demnächst löhnen muss, kann Rößler zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, da erst sämtliche abrechnungsfähigen Kosten zu ermitteln seien. Allerdings überschlägt sein Fachamt derzeit die finanzielle Belastung für die Beitragszahler und will die Circa-Summen am 25. März "als Service" den Anwohnern offerieren. Sie sind nämlich an diesem Dienstag ab 17.30 Uhr in den Plenarsaal des Stadthauses, Friedrich-Ebert-Straße 2, zu einer Info-Veranstaltung eingeladen.

Bereits ab 4. März bis zum 14. März erhalten die Betroffenen darüber hinaus Gelegenheit, Einsicht in die Planungsunterlagen zu nehmen, um Anträge, Wünsche oder Vorschläge einzureichen. Die Papiere liegen während der Öffnungszeiten des Stadthauses im Zimmer 225, Sachbereich Tiefbau, aus oder können nach telefonischer Absprache mit Michael Zerbs, Rufnummer 03425/8 56 01 72, eingesehen werden. Kai-Uwe Brandt

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.02.2014
Kai-Uwe Brandt

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