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Wurzen Kunst-Ideen für Wurzen
Region Wurzen Kunst-Ideen für Wurzen
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05:00 08.05.2010
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. Erste Kontakte wurden bereits 2008 mit der Stadtverwaltung geknüpft. Inzwischen haben Stadt-Begehungen stattgefunden. Einen Ausstellung von Modellen der Objekte in der Galerie im Alten Rathaus rückt näher.

Wurzen. Kathrin Gehres-Kobe, Kunstfreundin und Vorsitzende des Kultur-Ausschusses im Stadtrat, freut sich, dass das Projekt weiter an Dynamik gewonnen hat: „Unter dem Motto ,Anküpfungspunkte – als die Teppiche fliegen lernten‘, gingen 13 Entwürfe unterschiedlichster Kunstformen, die von Skulpturen bis hinzu Fassaden- und Bodengestaltungen reichen, in der Stadt ein. Es sind wunderbare Ideen dabei", schwärmt Gehres-Kobe. Auch mit Blick auf die Titel der Werke, die da unter anderem heißen: „Garnspulen", oder „Garten für Rosa" oder einfach nur „Stuhl".

Eine Jury, bestehend aus Wurzens Chefplaner Carl Rößler, Museums-Mitarbeiterin Uta Moltrecht, Architekt Hartmut Krause, Kathrin Gehres-Kobe und den beiden Kreativen Uta Hartwig-Schulz (Keramikkünstlerin) und Had Yxxs (Lichtkünstler), hat die Werke unter die Lupe genommen. Sie einen ganzen Tag lang unter anderem nach „visueller Wirksamkeit, inhaltlicher Passfähigkeit zu Wurzen, Material und technischer wie finanzieller Umsetzbarkeit" beurteilt. Schließlich sind fünf Objekte zu Favoriten gekürt worden. Gehres-Kobe: „Wir hoffen, diese fünf auch umsetzen zu können. Mögliche Standorte sind schon gefunden."

Doch noch ist es längst nicht soweit. Und auch das Geheimnis der Favoriten soll noch einige Zeit eines bleiben. „Wir wollen die Wurzener ein bisschen locken, ihr Interesse dafür wecken", sagt Kathrin Gehres-Kobe und hofft auf eine reichlich besuchte Ausstellung. Geplant ist, dass mindestens die 13 Modelle, inklusive der Favoriten und „hoffentlich noch weitere Gaben der an der Aktion teilnehmenden Künstler bis spätestens Ende Mai in der Galerie des Alten Rathauses gezeigt werden können.

Im Rahmen des nächsten Kulturausschusses am 17. Mai soll die Zeitschiene des Projektes weiter präzisiert werden. An eine Umsetzung sei aber in jedem Fall noch in diesem Jahr gedacht. In eine künstlerischen Idee würden auch Schüler einbezogen, sagt Gehres-Kobe.

Mit der Kunst im öffentlichen Raum soll Wurzen attraktiver werden. „Wir haben eine einmalige Chance, die wir nutzen sollten", findet Gehres-Kobe. Das Kreis-Kulturamt unterstützt die Idee mit 8000 Euro, die Stadt will 6000 Euro besteuern.

Im Januar hatte ein gutes Dutzend Künstler mit Planungschef Carl Rößler, Architekt Hartmut Krause die Innenstadt unter anderem Schuhgasse, Johannisgasse, Domplatz, Färbergasse, Barbaragasse/Badergraben und nicht zuletzt das Gelände der alten Teppichfabrik durchstreift – auf der Suche nach interessanten Räumen, Giebel-, Abriss- und Brachflächen, die ihre Objektideen schließlich aufnehmen könnten. So wird es jetzt spannend: Auf welche Weise wird Wurzener Atmosphäre die Künstler wohl inspiriert haben?

Drago Bock

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