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Wurzen Lachen hilft heilen
Region Wurzen Lachen hilft heilen
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05:00 21.03.2011
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. dieser Tage die Aula der Dr.-Margarete-Blank-Grundschule Panitzsch. Zu der öffentlichen Veranstaltung mit Clownerie, Zauberei und allerlei Mitmachaktionen hatte der Verein „Lachen hilft heilen" gemeinsam mit der Einrad-Gruppe Borsdorf und dem Panitzscher Hort „Parthenstrolche" eingeladen.

Doch vor allem diente die fröhliche Feier einem guten Zweck: „Wir berichten von unserem besonderen Kampf gegen Leukämie und stellen ,Lachen hilft heilen‘ vor", kündigte Vereinsvorsitzender Torsten Fisch an.

Aber bevor der Panitzscher über das Projekt berichtete und Clowns Schabernack trieben, rollten die Borsdorfer Einradfahrer in die „Manege" und zeigten, was sie schon alles können. Fünf sind die jüngsten, um die 13 Jahre die ältesten Radsportlerinnen. Hockey spielen, Kreise oder Figuren und sogar rückwärts fahren wie Kim – all das kann man mit den speziellen Rädern. Doch neben Sport, Spaß und Freundschaft ist für die Mütter von Sophie, Michelle oder Selina auch der gesundheitliche Aspekt wichtig: „Der Rundrücken ist weg – die Haltung da", freuen sich die Eltern.

Haltung zeigte auch Nele: als Schlangentänzerin. Die kleine Panitzscher Schülerin wurde von Clown Balli auserwählt: „Ich suche ein Mädchen, das absolut keine Angst hat." Zunächst brauchte Nele nur einen Zauberstab über eine dubiose Schachtel kreisen zu lassen. Da tat sich erstmal gar nix. Aber dann zog das unerschrockene Mädchen doch tatsächlich eine Schlange aus der Kiste! Zugegeben eine aus Plüsch, doch das wusste sie ja vorher nicht. Zudem musste sich Nele kurz darauf auch noch zur Schlangentänzerin qualifizieren. Als Dank für ihren mutigen Einsatz gab’s ein „französisches Eichhörnchen". Die einem kleinen Hund ähnelnde Figur hatte Balli zuvor aus einem Luftballon modelliert. Weitere lustige, bunte Figuren, verteilt an die Panitzscher Mädchen und Jungen, folgten.

Ebenso ein Spaß auf den anderen: Die Brüder Lilliput und Maxiput, die fröhliche Erika und all die anderen Klinikclowns vom Verein „Lachen hilft heilen" eroberten die Kinderherzen. Was für eine tolle, mitreißende Stimmung! Ja, da kann man sich gut vorstellen, wie die ehrenamtlich tätigen „Vereins-Ärzte" mit den roten Nasen ihre kleinen Patienten zum Lachen bringen. Der Verein „Lachen hilft heilen" unterstützt Kinder und Erwachsene mit lebensbedrohlichen Krankheiten aber auch, indem er über Leukämie und die Transplantation von Knochenmark beziehungsweise Blutstammzellen informiert. „Wir wollen dabei helfen, geeignete Spender zu gewinnen", so Torsten Fisch. Deshalb sollen der Panitzscher Veranstaltung viele weitere folgen. Die jungen Einradkünstler und der gemeinnützige Verein werden sich weiter gemeinsam engagieren, um zu informieren und Schwerkranken neue Hoffnung zu geben.

Ingrid Hildebrandt

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