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Wurzen Landparty mit vielseitiger Kost
Region Wurzen Landparty mit vielseitiger Kost
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11:00 19.04.2010
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Naunhof

Der Ausflug ins Grüne öffnete die Türen für eine breite Palette an unterschiedlicher Angeboten. Bei all der Vielfalt sollte natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen und für ihn ist im AKW vor allem das Haus-und Hof-Hexlein Anika zuständig.

Wirbelte sie zunächst das Aktionstheater mit den Schmierenkomödianten auf, sorgte sie zum Gaudi aller an allerlei fantasieanregenden Spielgeräten für Turbulenzen. Die großen Gäste machten sich derweil zum Rundgang über das AKW-Gelände auf. Gab es doch viele Anbieter, die erstmals nach Naunhof gekommen waren, auf dem Biomarkt zu entdecken: Wurzener Säfte, Nemter Milch oder Wagewitzer Brot ließen sich man sich dann gleich an Ort und Stelle schmecken. Doch nicht nur Öko-Produzenten sorgten für Interesse: Wer in traditionsreiches Handwerk reinschnuppern wollte, hatte dazu bei Workshops ausgiebig Gelegenheit. Praktisch ausprobieren konnte man neu erworbene Kenntnisse, dann beim Schmieden, Tischlern, Drucken, Töpfern oder auch Steinmetzen. Vor allem Jungs, wie Paul Weinert, setzten die Schutzbrille kaum wieder ab und hatten viel Freude am Bearbeiten der Sandsteine. Ein paar Meter weiter drehte die fünfjährige Lorina bei Hobbyseiler Paul Findeisen das erste Springseil ihres Lebens.

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Umringt waren auch die Bereiche Ökologisches Bauen. Von der Kreativität der Mädchen und Jungen konnte man sich auch an einem Webstuhl überzeugen - Pflanzenteile, wie kleine Zweige oder andere natürliche Stoffe, hatten die Kinder ganz spontan mit Wolle verbunden. Kleine Hingucker waren jedoch auch die künstlerisch, gestalteten Streichholzschachtelbilder und Stempelspiele der Beuchaerin Ulrike Hirsch. Als Kostbarkeiten erwiesen sich zudem Schmuckstücke aus Edelhölzern oder Kokusnüssen - für Heiterkeit sorgten die Maultrommelklänge des Wurzeners René Weber.

Wer sich entspannen wollte, war bei Isa Pfefferle-Walther gut aufgehoben: Die junge Frau aus Bad Lausick sorgte mit einer Klangmassage und Lächeln für langanhaltendes Wohlbefinden. Alles in allem kam die Landparty gut an: Dorothea und Normann, die erstmals im AKW zu Gast waren, fanden Kontrast und Zusammenspiel von historischem Gemäuer, ländlichem Flair und Offerten, die man nicht an jeder Straßenecke findet, spannend. Die Leipzigerin Brigitte lobte die Atmosphäre: Die Aussteller haben nicht nur den puren Verkauf im Blick wie auf manch anderen Märkten, sondern auch Gespräche. Gut und notwendig, fand sie auch Informationen der Organisation Greenpeace. Vom Naturschutzgedanken der Veranstaltung ließen sich auch die Leipziger Ökolöwe begeistern und radelten von der Messe- in die Parthestadt. Für AKW-Geschäftsführer Heiko Guter war die erste Landparty vor allem ein Beitrag, um regionales Bewusstsein weiter zu entwickeln und Arbeitsplätze zu sichern: Dafür möchte das AKW auch künftig eine Plattorm bieten.

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