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Wurzen Leipziger Communalgarde lässt es zum Auftakt des Parthenfestes krachen
Region Wurzen Leipziger Communalgarde lässt es zum Auftakt des Parthenfestes krachen
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07:00 12.09.2016
Ohrenbetäubender Auftakt: Die Leipziger Communalgarde feuerte am Freitagabend traditionell ihre Salven aus Gewehren und Kanonen ab. Quelle: Foto: Roger Dietze
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Borsdorf/Panitzsch


Zu Worte meldete sich am Freitagabend auch die Leipziger Communalgarde, die traditionell den alljährlichen kulturellen Höhepunkt in der Parthe-Kommune auf ihre ganz spezielle ohrenbetäubende Art und Weise eröffnete. Auf ein Salutschießen nämlich ließen ihre Mitglieder zwei mächtige Kanonen-Salven folgen. Die Botschaft an die Borsdorfer und die Bewohner der Ortsteile, die mit den Salven mitschwang, war die, dass der Eintritt zu der traditionell auf der einstigen Panitzscher Trabrennbahn gefeierten Festivität einmal mehr frei war. Was, wie Bürgermeister Ludwig Martin (CDU) anmerkte, immer wieder aufs Neue einem kleinen Kraftakt gleichkommen würde. „Wir wollen ja nach Möglichkeit und abgesehen vom Engagement der Bauhof-Mitarbeiter ohne kommunalen Zuschuss auskommen, was nur mittels der tatkräftigen Unterstützung von Geldspendern möglich ist“, so das Kommunaloberhaupt. In diesem Jahr hätten Sponsoren wieder „einige Tausend Euro“ zur Verfügung gestellt, sodass zumindest auf Basis der Kalkulation eine schwarze Null stehen würde.

Hingegen keine schwarze Null, sondern vielmehr ein Plus in der Kasse strebte an den vergangenen beiden Tagen der Lions Club Borsdorf-Parthenaue an, dessen Mitglieder traditionell Gegrilltes für die Parthenfest-Besucher bereithielten. Dass diese mit dessen Verzehr nicht nur ihrem Gaumen und ihrem Magen, sondern zugleich dem Borsdorfer Nachwuchs etwas Gutes taten, darüber gab der Verein auf entsprechenden Infotafeln Auskunft. „Der Schwerpunkt unseres Wirkens liegt in der Kinder- und Jugendarbeit, im vergangenen Jahr etwa haben wir einer Schülerin des Freien Gymnasiums für ihr starkes ehrenamtliches Engagements einen dreiwöchigen Aufenthalt in Norwegen ermöglicht“, berichtet der erste Vizepräsident Thorsten Reichel.

Apropos Ehrenamt: Ohne dieses wäre auch das Borsdorfer Parthenfest nicht in dieser Form denkbar. Entsprechend stand auch der Familiennachmittag am Samstag ganz im Zeichen vielfältiger Vereins-Angebote, darüber hinaus steuerten weitere Programmpunkte wie die Ermittlung des Bürgerschützenkönigs im Armbrustschießen, Kutschfahrten sowie Auftritte des Parthe-Chores und der Oldie-Live-Band ihren Anteil zum Gelingen des 16. Parthenfestes bei.

Von Roger Dietze

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