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Wurzen Leo Liese gastiert in Wurzen: Filmfest erlebt elfte Auflage
Region Wurzen Leo Liese gastiert in Wurzen: Filmfest erlebt elfte Auflage
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16:44 06.06.2017
Leo Liese und André Sobota (l.) eröffnen das Filmfestival in Wurzen. Quelle: Frank Schmidt
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Das Filmfest „Leo Liese“ flimmert bis Freitag in Wurzen über die Leinwand. Um genau zu sein – über fünf Leinwände, denn alleine im Schweizergarten sind dafür vier Kinoräume eingerichtet worden und im D5 ein weiterer. Veranstalter ist der Wurzener Filmbeirat. Als Partner ist der Landesfilmdienst Sachsen mit im Boot. Die Filme und das Rahmenprogramm werden die Zukunft thematisiert. Der Verein „Entdeckerkinder“ aus Leipzig bringt sich im Rahmenprogramm ein. Mit einer „Stadt der Zukunft“ en miniature wollen die Vereinsmitglieder das Interesse der Kinder wecken. Ein Schwerpunkt sind alternative Energien.

„Das besondere an diesem Filmfest ist, dass es kein zentrales Kino ist, da wir zu den Kindern und Jugendlichen in die Region gehen, wie schon das elfte Mal hier in Wurzen, aber auch nach Bad Lausick und Colditz“, so André Sobota vom Landesfilmfest. Zum Mehrwert des Filmfestes gehöre, dass es neben der Filmvorführung auch Einführungen und Gespräche mit Gästen aus Film und Fernsehen gebe. Außerdem, so fügte Sobota an, hätten es auch kleinere anspruchsvolle Filme verdient, wahrgenommen zu werden, das ermögliche dieses Filmfest. Ein weiterer Reiz für Kinder: Ein gemeinsames Kinoerlebnis unter Gleichaltrigen. Bis Freitag werden verschiedene Filme gezeigt.

Im Filmbeirat, der sich als eine Art Kompetenzteam aus Vertretern Wurzener Kindereinrichtungen und Schulen aller Träger zusammensetzt, findet eine Auswertung der Veranstaltung statt. „Die Vertreter der Kindereinrichtungen sind Gott sei Dank ehrlich in ihrer Wahrnehmung“, versicherte Bettina Kretzschmar vom Wurzener Kulturbetrieb. „Was hat funktioniert, was nicht, wo gab es Schwächen, wo Stärken insbesondere beim Rahmenprogramm – darüber wird offen gesprochen und diskutiert.“ Und das sei Grundlage für das zentrale Ziel. „Es geht schließlich auch darum, die Medienkompetenz der Kinder zu schulen und zu schärfen, ohne dass der Spaß am Erlebnis Kino auf der Strecke bleibt“, fasste Kretschmar den aus ihrer Sicht wichtigen Bildungsauftrag zusammen. „Die Kinder sollen schon auf das schauen, was sie anschauen, aber auch hinterfragen und nicht nur konsumieren.“

Von Frank Schmidt

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