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Los geht's: Neuer Jumboreaktornimmt in Wurzen Fahrt auf

Los geht's: Neuer Jumboreaktornimmt in Wurzen Fahrt auf

Das in Dehnitz bei Wurzen ansässige Unternehmen "AkzoNobel" hat an seinem Standort einen neuen Jumboreaktor in Betrieb genommen und damit die Kapazität zur Produktion von Kieselsol um 50 Prozent erhöht.

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Start per Knopfdruck: Con Pomroy, Lars Anderson, Dieter von der Ruhr, Ann Lindgárde und Herbert Mende (v. l.) nehmen gemeinsam den neuen Jumboreaktor im Hintergrund in Betrieb.

Quelle: Frank Schmidt

Wurzen. Zur Herstellung von Kieselsol wird auch Wasserglas benötigt, was den Standort auf dem Gelände der als Wasserglasfabrik bekannten Firma PQ-Germany erklärt.

Die Wurzeln des global agierenden Herstellers von Farben, Lacken und Spezialchemikalien liegen in Schweden. Heute befindet sich der Hauptsitz des Unternehmens in Amsterdam. Zu den Gründungsvätern des Hauses gehört der bahnbrechende Chemiker und Erfinder sowie Begründer des Nobelpreises, Alfred Nobel. Weltweit beschäftigt AkzoNobel etwa 47 000 Mitarbeiter in 80 Ländern. Am Standort Wurzen/Dehnitz stehen 19 Menschen in Lohn und Brot. Und auch am sächsischen Standort wurde der bereits erwähnte Jumboreaktor installiert, um die Kieselsol-Anlage zu erweitern. "Dieser Rohstoff wird aus Quarzsand seit zwanzig Jahren in Wurzen hergestellt und als wässriges Produkt von Wurzen aus per Tankwagen in viele Länder Europas geliefert. Es findet unter anderem in der Papierindustrie zur Optimierung von Herstellungsprozessen Anwendung", gab Werkleiter Herbert Mende Einblicke in das Unternehmensprofil. Firmen wie die Papierfabrik im nahen Trebsen würden demnach auch auf der Kundenliste stehen. Aber auch in Schamottesteinen für Kamine ist Kieselsol enthalten. Und die Herstellung von Katalysatoren wäre ohne diesen Stoff undenkbar. Geschäftsführer Gerd Schneeweis ergänzte, dass Kieselsol ebenso in Gel-Batterien eingesetzt wird, um diese auslaufsicher und länger haltbarer zu machen. "Vor allem Notstromversorgungen beispielsweise in Krankenhäusern sind damit ausgestattet", betonte Schneeweis.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.03.2015
Frank Schmidt

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