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Wurzen Lüptitzer Einsitzer der Marke Simson knattern zum Pfingstkonzert nach Hohburg
Region Wurzen Lüptitzer Einsitzer der Marke Simson knattern zum Pfingstkonzert nach Hohburg
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00:18 08.06.2017
Mehr als nur ein Pausenfüller: Die „Lüptitzer Simson-Einsitzer“ machten dem Pfingst-Countrykonzert am Steinarbeiterhaus ihre Aufwartung. Quelle: Wilfried Römling
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Hohburg

. Zwei Konzerte in einem: Selbiges musikalische Angebot wurde am Pfingstsonntag nicht etwa in Leipzig oder Dresden, sondern vielmehr im beschaulichen Hohburg serviert. Nicht wie ursprünglich geplant in die Kirche, sondern kurzerhand in den idyllischen Garten des Steinarbeiterhauses hatte dessen Leiter Matthias Müller seine Fangemeinde zum traditionellen Pfingst-Countrykonzert mit den Bands „Simple Song“ aus der sächsischen Landeshauptstadt und „Kling-Klang“ aus dem benachbarten Ottendorf-Okrilla eingeladen. Während die erste Formation im ersten Konzertteil für die Country-Klänge verantwortlich zeichnete, sorgte letztere im zweiten mit Rock- und Pop-Klassikern für echte Partystimmung. Vorsorge dafür getroffen, dass beim Publikum in der aufgrund des Band-Wechsels etwas längeren Konzertpause keine Langeweile aufkam, hatte der Steinarbeiterhaus-Chef mittels einer erfolgreichen Kontaktaufnahme mit den „Lüptitzer Simson-Einsitzern“. Die rund 20 Moped-Freunde aus der näheren Umgebung fuhren in der musikalischen Halbzeit mit ihren SR1, SR2, KR50 und „Spatzen“ an der historischen Zapfsäule am Steinarbeiterhaus zur Parade vor und ließen die Herzen der Liebhaber betagter DDR-Zweiräder schneller schlagen. „Wir haben eigens unsere allwöchentliche Sonntagvormittag-Ausfahrt verschoben, um in Hohburg Station zu machen“, berichtet Einsitzer-Liebhaber Wilfried Römling, der zugleich Vize im Heimatverein Hohburger Schweiz ist.

Während das Volkskunde- und Technikmuseum im Muldentaler Norden im Rahmen des Pfingst-Konzerts seine Pforten geschlossen hielt, besteht in ihm seit heute wieder die Möglichkeit, die Dauerausstellung zur Lebensweise der Steinbrecher und der Geschichte der nordwestsächsischen Natursteinindustrie sowie die Sonderausstellung „Faszination historisches Werkzeug“ in Augenschein zu nehmen. Letztere hält noch bis zum Reformationstag ihre Pforten geöffnet, wie viele Besucher eigens ihretwegen seit dem 1. März den Weg ins Steinarbeiterhaus gefunden haben, vermag Matthias Müller nicht zu sagen. „Wir erfassen die Besucher nicht getrennt, aber wir gehen davon aus, dass die überwiegende Mehrzahl das Museum als Ganzes besucht“, so der Museumschef. Um augenzwinkernd hinzuzufügen, dass Ausnahmen von dieser Regel in der Vergangenheit wenn, dann insbesondere in jenen Fällen aufgetreten seien, in denen in einer Sonderschau Aktfotos gezeigt wurden. Allerdings gibt es alljährlich eine weitere Ausnahme. „Für unsere Weihnachtsausstellungen machen sich die Besucher gezielt auf den Weg zu uns, wobei der traditionell in die am 2. Advent stattfindende Hohburger Bergweihnacht eingebettete Museumstag mit kostenfreiem Eintritt erfahrungsgemäß den größten Besucherandrang mit sich bringt.“

Von Roger Dietze

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