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Wurzen Machern: Kita-Eröffnung verzögert sich
Region Wurzen Machern: Kita-Eröffnung verzögert sich
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14:51 19.05.2015
In Arbeit: Das künftige Außengelände des neuen Macherner Kindergartens wird derzeit gestaltet. Quelle: Andreas Röse

"Der Bau hat sich leider verzögert", erklärt Stefan Winkelmann, Fachbereichsleiter der Diakonie Leipziger Land. Schuld seien Faktoren, die man als Bauherr habe nicht beeinflussen können. "Der feuchte Sommer hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht." Der Estrich wollte einfach nicht trocknen, dadurch sei man mit den Arbeiten in Verzug geraten.

Die Macherner Kindereinrichtungen sind seit langem an ihrer Kapazitätsgrenze. Deshalb wird dringend auf die frohe Botschaft, dass der Neubau endlich zur Verfügung steht, gewartet. Die Diakonie errichtete in der Goethestraße bereits vor vier Jahren eine Krippe, in der derzeit 36 Steppkes betreut werden. "Der Neubau wird weitere 53 Kita-Plätze beherbergen", erläutert Winkelmann, "davon auch drei Integrativplätze."

Bewusst habe man sich allerdings gegenüber den Eltern mit einem konkreten Eröffnungstermin zurückgehalten. "Wir hatten zuletzt davon gesprochen, dass wir Mitte September anpeilen", aber konkrete Versprechen habe es nie gegeben. Um keine falschen Hoffnungen zu wecken oder Zeitdruck zu erzeugen, würden derzeit auch noch keine Betreuungverträge von der Diakonie abgeschlossen.

Nach einem erhofften Fertigstellungstermin befragt, möchte sich die Diakonie nach wie vor nicht festnageln lassen. "Wir hoffen, dass wir den Bau im Oktober beenden können." Dann müssten allerdings noch verschiedene Behörden wie zum Beispiel das Landesjugendamt grünes Licht geben und die Betriebserlaubnis erteilen. "Derzeit werden Fliesenleger-, Boden- und Malerarbeiten ausgeführt", berichtet Christian Herrmann vom beauftragten Ingenieurbüro Schubach aus Großpösna. Auch das Außengelände wird bereits gestaltet.

Der Anbau entsteht unmittelbar neben der bereits bestehenden Krippe "Weidenkörbchen" und erstreckt sich parallel zur Goethestraße. Neben drei Gruppenräumen sind ein Kreativatelier und ein Therapiebereich geplant. Zeitgleich mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus soll auch die geplante Waldgruppe installiert werden. "Dieses neue Betreuungsangebot ist Bestandteil der 53 insgesamt entstehenden Kita-Plätze", so Winkelmann. Dem wetterfesten Nachwuchs soll ein inzwischen hergerichteter Bauwagen als Domizil dienen. "Hierfür haben wir inzwischen nach Vermittlung durch die Gemeinde ein kleines Grundstück in Waldnähe nördlich der Püchauer Straße von den Kommunalen Wasserwerken Leipzig gepachtet."

Insgesamt sind für den Kita-Bau rund 844 000 Euro veranschlagt. Die Hälfte trägt der Freistaat, weitere zehn Prozent der Landkreis. Die Kommune steuert rund 380 000 Euro bei. Die Diakonie tritt als Bauherr auf. Nach Fertigstellung geht das Objekt dann in das Eigentum der Gemeinde über.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.09.2014
Simone Prenzel

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