Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wurzen Machern: Weg für Waldkindergarten wird geebnet
Region Wurzen Machern: Weg für Waldkindergarten wird geebnet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:52 19.05.2015
Wartet schon auf seinen Einsatz: Der Bauwagen für die künftige Waldgruppe. Quelle: Andreas Röse

"Das Thema Waldkindergarten wurde auf der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses beraten", teilte Bürgermeisterin Doreen Lieder (parteilos) mit. Die Diakonie Leipziger Land als Träger der Maßnahme habe zwei Bauanträge gestellt. "Beide haben wir als Kommune befürwortet und unser gemeindliches Einvernehmen erteilt." In der Waldgruppe soll der Nachwuchs mehrere Stunden am Tag an der frischen Luft verbringen, viel in der Natur sein, experimentieren. Dazu wird ein Bauwagen benötigt, von dem die Kinder ausschwärmen können. Dessen Stellplatz in einem kleinen Waldstück in Richtung Lübschützer Teiche bereitet den Verantwortlichen noch Kopfzerbrechen. "Die gewählte Fläche befindet sich im Außenbereich", erklärte die Macherner Ortschefin. Das Baugesetzbuch sehe dort derartige Maßnahmen eigentlich nicht vor. "Um unsere Unterstützung zu signalisieren, haben wir das Vorhaben dennoch befürwortet", erklärte Lieder. Ein zweiter Bauantrag, dem die Kommune ebenfalls zustimmte, bezog sich auf die Nutzung des Gemeinderaumes der Kirche. Eine derartige Räumlichkeit, in der sich die Kinder aufhalten können, müsse ebenfalls vorhanden sein. Lieder hofft, dass das Vorhaben so schnell wie möglich umgesetzt werden kann. "Denn wir müssen mindestens noch ein dreiviertel Jahr überbrücken, bis der Anbau in der Goethestraße steht." Die Waldgruppe soll laut Diakonie für 18 bis 20 Kinder eingerichtet werden. Auch Gesundheitsamt, Forstbehörde und letztlich das Landesjugendamt müssen zustimmen.

Regina Kolbe vom Bürgerverein Machern-Mitte mahnte an, sich endlich der kranken Bäume im Wohngebiet Schlossblick anzunehmen. "Die Bäume am Spielplatz und an der Buswendeschleife sind von Raupen befallen." Es müsse dringend gehandelt werden, "denn wenn wir die nächste Vegetationsperiode verstreichen lassen, fallen noch mehr Bäume der Säge zum Opfer." Die Rathauschefin informierte, dass in den nächsten Tagen eine Weide und eine Erle beseitigt werden. "Die anderen Bäume müssen wir uns bei der Gelegenheit anschauen."

Wie es um die historische Fußgängerbrücke in Püchau bestellt ist, wollte Gemeinderat Jens Beyer (CDU) wissen. "Ich habe mir gemeinsam mit einem Brückenexperten das Bauwerk angeschaut", sagte Doreen Lieder. "Wir bemühen uns, für die Sanierung eine Lösung zu finden." Ziel sei, vielleicht in diesem Jahr zu einem Projekt zu kommen. "Planungsleistungen müssten dafür in den Haushalt aufgenommen werden." Die historische Fußgängerbrücke, die Schloss- und Kirchberg in Püchau verbindet, wird in diesem Jahr 450 Jahre alt. Dazu sei zum Tag des offenen Denkmals im September eine kleine Feierlichkeit geplant, kündigte die Bürgermeisterin an.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.01.2014
Simone Prenzel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Arbeiterwohlfahrt möchte ihre Aktivitäten in Brandis ausbauen. Mit der Entscheidung, die Angebote an einem neuen Standort zu konzentrieren, verschwindet auch ein leerstehendes Ladenlokal.

19.05.2015

Teilhabe, Transparenz, ein offener Politikstil und die Wertschätzung des Ehrenamtes sind wichtige Themen, denen sich der Brandiser Bürgermeister Arno Jesse (SPD verschrieben hat.

24.01.2014

Die Nachwuchsmusiker der Stadt bangen derzeit um ihr Handwerkszeug. Mit viel Erfolg betreibt der Verein Musikarche zwar das gleichnamige Musikspielhaus am Grimmaischen Platz.

19.05.2015
Anzeige