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Machern: Wirrwarr bei Postleitzahlen bleibt

Bürgerwillen erfragt Machern: Wirrwarr bei Postleitzahlen bleibt

In Machern gelten weiterhin zwei Postleitzahlen. Obwohl die Kommune klar Schiff machen möchte, bleibt der Weg versperrt. Betroffenen Bürger und Gewerbetreibende wehren sich gegen die Umbenennung von Straßen.

In Machern gelten weiterhin zwei Postleitzahlen. Zuletzt war es immer wieder zu falschen Zustellungen gekommen.
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Quelle: dpa

Machern.  Machern hat sich dagegen entschieden, eine Postleitzahl für die gesamte Gemeinde einzuführen. Damit verbunden wären etliche Umbenennungen von Straßen gewesen. Deshalb traf das Ansinnen bei betroffenen Bürgern nicht auf Gegenliebe.

 Normalerweise ist es gute Sitte, dass in einer Kommune eine Postleitzahl gilt. In Machern wurde mit der Gebietsreform allerdings versäumt, eine einheitliche PLZ für die gesamte Kommune einzuführen. Während Machern unter 04827 firmiert, tragen die zu Machern gehörenden Ortsteile Püchau, Lübschütz, Dögnitz und Plagwitz nach wie vor die Postleitzahl 04828. Das ist die alte Nummernfolge von Püchau.

Seit 22 Jahren dauert die postalische Zweiteilung nun schon an. Zuletzt waren im Rathaus vermehrt Beschwerden eingegangen, dass Briefe mitunter falsch oder gar nicht zugestellt wurden. Auch mit Rettungseinsätzen soll es Probleme gegeben haben.

Die Gemeindeverwaltung entschloss sich deshalb im Frühjahr, das Thema anzugehen. Eine Vereinheitlichung der Postleitzahlen hätte den Ort allerdings auch in Sachen Straßennamen mächtig in Zugzwang gebracht. Da eine Straßendopplung im gleichen Postleitzahl-Bereich nicht statthaft ist, hätten etliche Macherner neue Adressen erhalten. Ausweise hätten geändert, Fahrzeugpapiere umgeschrieben, Geschäftspapiere erneuert werden müssen.

Und von den Änderungen wären bei weitem nicht nur Bewohner der 1994 eingemeindeten Ortsteile betroffen gewesen. Auch Dopplungen zwischen Gerichshain und Machern sollten ursprünglich verschwinden. Da es sich um sehr weitreichende Entscheidungen handelte, wurde festgelegt, den Bürgerwillen einzuholen. Im Amtsblatt wurde ein Fragebogen abgedruckt, den Einwohner und Gewerbetreibende der betroffenen Straßen ausfüllen konnten. Nunmehr liegt das Ergebnis vor: Von rund 1480 Betroffenen hätten sich 29 Prozent geäußert, hieß es jetzt aus dem Rathaus. „Davon sprachen sich 98 Prozent gegen eine Umbenennung ihrer Straße aus“, so die Verwaltung. Somit lautet nun der Vorschlag an den Gemeinderat, die Postleitzahlen und die bestehenden Straßennamen im Gemeindegebiet unverändert beizubehalten. Das Ortsparlament wird darüber auf seiner nächsten Sitzung am 26. September abschließend entscheiden.

Von Simone Prenzel

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