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Wurzen Machern schafft 53 neue Kita-Plätze
Region Wurzen Machern schafft 53 neue Kita-Plätze
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16:30 19.05.2015

Im Ergebnis der Bedarfsplanung bestehe das Erfordernis, in diesem Umfang Betreuungskapazitäten für Kinder ab drei Jahren anzubieten, begründete Bürgermeisterin Doreen Lieder (parteilos). Bei den Plätzen handelt es sich um einen Anbau an die bestehende Kinderkrippe "Weidenkörbchen", die von der Diakonie in der Macherner Goethestraße bereits betrieben wird. Durch die Aufstockung erhöhen sich die Gesamtkosten auf rund 844 000 Euro. Die Gemeinde muss davon rund 380 000 Euro schultern - knapp 30 000 mehr als geplant. Der Gemeinderat gab dafür einstimmig grünes Licht. Die zusätzlich benötigten Gelder werden aus der Rücklage entnommen.

Lediglich Gunter Bergt (Linkspartei) merkte an, dass er die Fläche in der Goethestraße für zu klein hält, um das Projekt dort zu verwirklichen. Dem hielt Doreen Lieder entgegen, dass sich Sportplatz und Schlosspark direkt vor der Tür befinden würden und der Nachwuchs sich auch hier aufhalten könne. "Außerdem beinhalten die 53 Plätze auch eine Waldgruppe", so die Gemeindechefin. Die Kinder würden sich überwiegend in der Natur aufhalten. Allerdings teilte auch die Bürgermeisterin die Meinung von Bergt, dass es durchaus wünschenswert wäre, langfristig auch das Nachbargrundstück in der Goethestraße zu erwerben. Dann hätte man für die Außenanlagen mehr Platz.

Endgültig vom Tisch ist mit dem Bekenntnis zu einer Kita mit 53 Plätzen die Idee, Vorschulkinder in der Macherner Grundschule unterzubringen. "17 Plätze waren laut Bedarfsplan in der Schule ausgewiesen. Dafür gibt es aber kein tragfähiges Konzept und dort macht die Betreuung auch keinen Sinn", so die Ortschefin.

Zudem sei die Kommune durch die aufgestockte Förderung des Kita-Neubaus in der Lage, dem Platzmangel effektiv zu begegnen. "Wir bekommen 20 Plätze mehr als geplant und müssen dafür nur rund 30 000 Euro mehr aufwenden." Wirtschaftlicher könne man auch mit Blick auf die knappen Gemeindefinanzen nicht agieren.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.07.2013

Simone Prenzel

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