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Macherner Wehr zieht Bilanz

Macherner Wehr zieht Bilanz

Am Sonnabend trafen sich die Kameraden der vier Macherner Ortsfeuerwehren im Saal der "Kastanie" in Gerichshain zu ihrer Jahreshauptversammlung. Neben der Bürgermeisterin konnten auch fünf Gemeinderäte als Gäste begrüßt werden sowie Mike Köhler vom Kreisfeuerwehrverband.

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Heinz Keller wird für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Glückwünsche nimmt er von Gemeindewehrleiter Manuel Mayer, Bürgermeisterin Doreen Lieder und Vize David Kolodziej (v.r.n.l.) entgegen.

Quelle: Monika Alexandrow

Machern/Gerichshain. Gemeindewehrleiter Manuel Mayer zog eine Bilanz des vergangenen Jahres. Die Ortswehren zählen derzeit 152 Kameraden. Stärkste Gruppe ist allerdings die Alters- und Ehrenabteilung. Wie in anderen Orten auch haben die Wehren Probleme mit der Tageseinsatzbereitschaft. Doch bisher sei es immer noch gelungen, die Fahrzeuge zu besetzen und auszurücken. Vize-Wehrleiter David Kolodziej fand deutliche Worte zum Zustand der Wehren. "Eine Firma, in der nur noch zehn Prozent der Leute arbeiten, würde man schließen oder umstrukturieren." Hier sei eindeutig auch die Politik gefragt. Es reiche nicht eine Kampagne zu starten unter dem Slogan "Helden gesucht". Es würden Einsatzkräfte benötigt und ein Angebot dazu wäre die früher schon mal angedachte Feuerwehrrente. Aber auch Mayer hielt nicht mit Kritik hinterm Berg. Die Kameraden seien weder Bittsteller noch Angestellte der Gemeinde, wenn sie sich mit Problemen an Mitarbeiter wenden. Da sich die Männer und Frauen in ihrer Freizeit für die Feuerwehr engagieren, wäre es gut, Zeit nicht für lange Wege zu vergeuden, so Mayer, der einen festen Ansprechpartner im Rathaus für die Feuerwehr fordert. Lange Wege seien aber auch nicht bei der Ausbildung der Kameraden sinnvoll, wenn sie zum Beispiel bis nach Thierbach müssen, ergänzte später Kolodziej. Mayer forderte von Gemeindechefin Doreen Lieder (parteilos), dass für die Wehr Mittel zur Verfügung gestellt werden - auch im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung. Schließlich könnten die Einsätze nicht warten, bis der Etat beschlossen sei. "Nach der Wende angeschaffte Technik geht der Silberhochzeit entgegen, hier ist die Gemeinde gefordert", so Mayer. Im neuen Jahr müsse die Umrüstung des Digitalfunks weiter verfolgt, die Atemschutzgeräte auf den neuesten Stand gebracht und die Sirenenanlage in Lübschütz umgesetzt werden.

Weitere Statistik hatte der stellvertretende Gemeindewehrleiter Kolodziej für die Gäste parat. Dabei ging es um das bewältigte Ausbildungspensum, aber auch den Besorgnis erregenden Rückgang bei den Atemschutzträgern. Die Wehren haben im vergangenem Jahr aber auch zahlreiche Höhepunkte für die Bürger gestaltet - in Erinnerung sind Osterfeuer, Oktoberfest oder Weihnachtsmarkt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.03.2014
Monika Alexandrow

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