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Wurzen Marzipanstückchen mit Walnuss
Region Wurzen Marzipanstückchen mit Walnuss
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05:00 28.11.2011
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. Im Schösserhaus, dem seit Anfang des Jahres neuen Vereinsdomizils, stellten sie Pralinen selbst her.

Bisher hätten die Mitglieder in der Vorweihnachtszeit stets Adventskränze gebunden, sagte Vereinschef Egon Dammann. Doch nun sollte es mal etwas anderes sein. „Besonders die Frauen vom Vorstand waren auf der Suche nach etwas Besonderem – was sie mit dem Herstellen von Pralinen gefunden haben." Nur gut, dass es im Verein mit Lutz Müller einen professionellen Koch gibt, der zudem „Hobbychocolatier" ist. Er erzählte zu Beginn erst einmal etwas über die Historie der Praline. Demnach liege deren Ursprung in Frankreich. Ein Koch von Ludwig den XIV. habe erstmals dieses Naschwerk hergestellt. Es waren in Schokolade getauchte kandierte Früchte. „Fertig war die Praline, die der Definition nach ein mit mindestens 25-prozentigen Schokoladenanteil versehenes Teil sein sollte und mit einem Mal in den Mund gesteckt werden kann", erklärte Müller. Die berühmte „längste Praline der Welt" fällt übrigens nicht in diese Kategorie. Was da in der Werbung als solches angepriesen werde, „ist halt nur ein Riegel", sagte Müller mit nicht zu überhörender Häme. Anders das, was nun von den Vereinsmitgliedern hergestellt wurde. Marzipanstückchen wurden in Schokolade getaucht und mit einer Walnusshälfte verziert. Eine Leckerei, die jeder mit nur wenig Aufwand selbst machen kann, wofür ja dieser Nachmittag auch Anregung sein sollte. Ob es eine kulinarische Bereicherung für die Weihnachtszeit sei, wollte Edeltraud Sakwerda nicht einfach so bestätigen. „Weihnachten gibt es doch schon so viele Süßigkeiten, da kommt man mit Pralinen, auch wenn sie selbst gemacht sind, bestimmt nicht so gut an." War da etwas der innige Wunsch nach baldigem Selbstverzehr rauszuhören? Das herzerfrischende Lachen am Tisch klang nicht gerade nach einem vehementen Widerspruch.

Frank Schmidt

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