Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wurzen Minister Ulbig bringt Geld für Borsdorfer Mehrzweckhalle
Region Wurzen Minister Ulbig bringt Geld für Borsdorfer Mehrzweckhalle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:37 10.07.2015
Geld vom Minister: Markus Ulbig übergibt an Bürgermeister Ludwig Martin (l.) den Förderbescheid für den Bau der neuen Borsdorfer Sporthalle. Quelle: Andreas Doering
Anzeige
Borsdorf

Die Gesamtkosten des Vorhabens an der Güterladestraße betragen 3,3 Millionen Euro. Rund 1,5 Millionen werden aus Mitteln des Freistaates finanziert, der Rest über einen Kredit. "Bei der Förderung handelt es sich um eine der höchsten Zuwendungen, die für Sportstätten in diesem Haushaltsjahr an eine sächsische Gemeinde ausgereicht werden", erklärte Ulbig zur Größenordnung seines Gastgeschenks. Für den Borsdorfer Bürgermeister Ludwig Martin (CDU) war es einer der schönsten Momente seiner Amtszeit. "Es ist seit 20 Jahren ein großer Traum von Borsdorf, endlich eine neue Sporthalle zu bauen." Es freue ihn besonders, dass er den Bescheid aus den Händen eines ehemaligen Kollegen erhalte. "Denn ein früherer Bürgermeister weiß am besten, was einem vor Ort weh tut, aber auch, womit man Freude bereiten kann." Mit dem Neubau an der Bahn sollen optimale Bedingungen für Schüler, Vereine und auch zwei Kindertagesstätten geschaffen werden. "Die jetzige Turnhalle am Freien Gymnasium genügt nicht einmal mehr den Anforderungen an eine Einfelderhalle", machte Martin deutlich. Nachdem die ursprünglich favorisierte Fläche in der Bahnhofstraße ausschied, habe man mit der Ladestraße eine gute Lösung gefunden, so der Rathauschef. "Vom Freien Gymnasium ist die neue Halle nur 300 Meter entfernt." Die Schüler müssen auch keine Hauptstraße queren, sondern können das neue Fitness-Domizil gut zu Fuß erreichen. Auch für Panitzscher und Zweenfurther sei der zentral gelegene Standort in jeweils 1,5 Kilometern nicht aus der Welt. Neben der Nutzung durch das Gymnasium erhalten auch Vereine eine neue Heimstatt. Dazu gehören der SV Borsdorf 1990 und der SV Lok Engelsdorf mit der Abteilung Volleyball.

Die Gemeinde hatte auch geprüft, welche Anforderungen für höherklassige oder internationale Begegnungen erfüllt sein müssen. Doch von diesen hochfliegenden Plänen nimmt man vorerst Abstand. Aus Kosten-, aber auch aus Platzgründen. "Für Spiele der 1. und 2. Bundesliga müssen 2500 Zuschauerplätze vorhanden sein, und zwar auf allen vier Hallenseiten verteilt." Auf Grund des sehr schmalen Baufeldes würden sich weitere Überlegungen in diese Richtung erübrigen. Dennoch hat die Kommune östlich eine Fläche für einen möglicherweise irgendwann folgenden dritten Hallenteil reserviert. Landtagsabgeordnete Hannelore Dietzschold (CDU) freute sich anlässlich der Scheck-Übergabe ebenfalls, dass der Durchbruch gelungen sei: "Für das Gymnasium sind ja bekanntlich schon Fördermittel geflossen. Mit der Sporthalle wird nun alles abgerundet."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.07.2015
Simone Prenzel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Lossatal/Großzschepa. Wenn Steine reden könnten, hätten sie gewiss viel zu erzählen. Besonders die des einstigen Herrenhauses in Großzschepa. Jenes prächtigen Barockgebäudes, das Karl Reinhardt von Hartitzsch zwischen 1710 und 1720 errichten ließ.

10.07.2015

Weiß gekleidete Menschen versammelten sich am Sonntag auf dem Brandiser Marktplatz. Mit schicken Sonnenhüten, extra Schirmen und Köstlichkeiten in mitgebrachten Picknick-Körben zelebrierten sie das erste White Diner in der Stadt.

09.07.2015

Auf die Jacken durfte verzichtet werden: Das war allerdings die einzige Einschränkung, die es beim 25. Sachsenpokal im Feuerwehrsport am Sonnabend in Brandis angesichts der Hitze gab.

08.07.2015
Anzeige