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Wurzen Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer Gast bei Borsdorfer CDU
Region Wurzen Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer Gast bei Borsdorfer CDU
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16:44 29.08.2017
Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer besuchte das Sommerfest der Borsdorfer CDU. Quelle: Foto:
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Borsdorf

Politprominenz von der Saar konnte am Sonntag in Borsdorf begrüßt werden. Nachdem in der Vergangenheit bereits Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich oder der damalige Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière in der Kommune zu Gast waren, hatte die örtliche CDU jetzt die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer zu ihrem Sommerfest eingeladen. „Letzter August“ nennt sich die Veranstaltung, zu der in diesem Jahr rund 200 Teilnehmer auf dem Gelände der Diakonie gezählt wurden.

Die Bezeichnung, erklärt CDU-Ortsvorsitzender Rolf Rau, lässt viele Interpretationen zu – „ein lustiger Clown, ein Kalenderblatt oder der letzte, beliebte sächsische König.“ Die Veranstaltung sei inzwischen dafür bekannt, dass man sich in ungezwungener Atmosphäre begegnen könne. „Wir schwingen dort keine großen Reden, der Termin bietet eher die Chance, sich scherzhaft, etwas ironisch oder überzogen, ein wenig an- oder aufzuregen.“ Rolf Rau zeigte sich im Nachgang beeindruckt, wie sich KK – so wird die Saarländerin im Politikbetrieb gern bezeichnet – auf ihre Gesprächspartner eingelassen habe.

„Als ehemalige Sozialministerin interessierte sie sich besonders für Themen, die Verantwortliche der Diakonie an sie herantrugen.“ Auch mit den Schwestern des Borsdorfer Diakonissenhauses habe sie Gespräche geführt. So nutzte Diakonie-Missionsdirektor Christian Kreusel die Chance, Kramp-Karrenbauer als Präsidiumsmitglied der Bundes-CDU auf Irritationen aufmerksam zu machen, die eine Passage im aktuellen Wahlprogramm ausgelöst habe. „Die Botschaft nimmt Kramp-Karrenbauer jetzt mit nach Berlin“, verdeutlichte Rolf Rau die kurzen Informationswege.

Kramp-Karrenbauer war auch nach Sachsen gereist, um für Rückenwind vor der anstehenden Bundestagswahl zu sorgen. Ihre Botschaft: „Nicht Prognosen zählen, sondern die Stimmen der Bürger am Wahlabend.“ Nachdem die Saarland-Wahl zu Beginn des Jahres als erste Kraftprobe für die SPD mit Kanzlerkandidat Martin Schulz galt, stoppte die zierliche CDU-Politikern den Schulz-Hype. KK führte ihre Partei zu einem unerwarteten Triumph. Rolf Rau verriet, dass er ein viertel Jahr brauchte, um den Termin mit der Politikerin einzufädeln.

Die saarländische Wahlgewinnerin nach Borsdorf zu holen, sei übrigens die Idee des Borsdorfer Bürgermeister Ludwig Martin und der Bundestagsabgeordneter Katharina Landgraf gewesen. Zu den Gästen des Abends zählten auch Landrat Henry Graichen, dessen Amtsvorgänger Gerhard Gey und weitere Vertreter der Kreis-CDU. Zur Erinnerung wurde im Luthergarten der Diakonie gemeinsam eine Japanische Zierkirsche gepflanzt.

Von Simone Prenzel

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