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Wurzen Minions locken zum Jubiläum – ein Dorf wird 525 Jahre alt
Region Wurzen Minions locken zum Jubiläum – ein Dorf wird 525 Jahre alt
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19:15 19.06.2017
Watzschwitzer Willkommensgruß: Mit Minions aus Strohballen lockt der Lossataler Ortsteil zum 525-jährigen Festjubiläum am Wochenende.  Quelle: Foto: Kai-Uwe Brandt
Lossatal

 Im Lossataler Ortsteil Watzschwitz geht am Wochenende die Post ab. Immerhin wird das kleine Dorf mit knapp 90 Einwohner 525 Jahre alt. Fürs Jubiläum legte sich die Gemeinschaft tüchtig ins Zeug und organisierte ein volles und vor allem buntes Programm über zwei Tage. „Jeder hier packte in der Vorbereitungszeit mit an“, berichtet Sieghard Jentzsch vom Autohaus Jentzsch. So entstanden zum Beispiel an den Ortsteingängen putzige Werbeträger aus Strohballen als Willkommensgruß zum Jahrestages – wie die beiden Minions an der Kreuzung Lange Dorfstraße.

Was genau die Watzschwitzer ihren Gästen bieten, weiß Jentzsch aus dem Effeff. Los geht’s am Sonnabend 15 Uhr mit Kaffee, selbst gebackenem Kuchen und den Hohburger Musikanten. Ab 17.30 Uhr lädt dann der Leiter des Museums Steinarbeiterhaus Hohburg, Matthias Müller, zu einem historischen Streifzug durch die Geschichte Watzschwitz’ ein. Auf dem Dorfplatz lockt zudem ein Kinderfest mit zahlreichen Überraschungen – Streichelzoo, Hüpfburg, Kettenkarussell, Ponyreiten, Feuerwehrrundfahrten und vieles mehr.

Die Gruppe B.O.R.N. 4 heizt schließlich ab 19 Uhr im großen Festzelt ein. Ab 20 Uhr soll eine Comedyshow die Lachmuskel strapazieren. Ein weitere Höhepunkt des Abends wird die Wahl des Mister Watzschwitz sein. Der Sonntag klingt dann mit einem zünftigen Frühschoppen von 11 bis 14 Uhr und den Röcknitzer Musikanten aus.

Watzschwitz, einstmals Vorwerk des Kühnitzscher Rittergutes, wurde erstmals 1488 urkundlich als „Wezcewitz“ erwähnt. Erhalten hat sich mit der im Jahre 1527 erbauten Schickemühle der Name der alten Wassermühle – vermutlich Reste vom einstigen Schickedorf. Seit 1950 gehörte Watzschwitz zu Hohburg und seit 2012 zur Gemeinde Lossatal.
 

Von Kai-Uwe Brandt

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