Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wurzen Modernisierung des Wohnblocks Friedrich-Ebert-Straße 67 – 81 geht in den Endspurt
Region Wurzen Modernisierung des Wohnblocks Friedrich-Ebert-Straße 67 – 81 geht in den Endspurt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 06.07.2017
Statt vormals 80 bietet der Wohnblock künftig nur noch 46 Wohnungen. Allerdings lassen sich diese sehen. Sie sind modern, hell und freundlich sowie nach persönlichen Wünschen ausgestattet. Quelle: Foto: Kai-Uwe Brandt
Wurzen

In den nächsten Tagen geht es bereits in die Besichtigungen. Denn ab September sind die ersten Wohnungen in der Friedrich-Ebert-Straße 67 – 81 bezugsfertig. Wie berichtet, investierte die Wurzener Gebäude- und Wohnungsgesellschaft mbH (WGW) insgesamt 2,7 Millionen Euro in die Sanierung und Modernisierung des WBS-70-Blocks im Norden der Stadt.

Dazu startete im März zunächst der Abriss der vierten und fünften Etage des DDR-Plattenbaus mit einst 80 Wohnungen. – 46 bleiben übrig. „Die Auswirkungen des demografischen Wandels stellen auch uns vor neue Aufgaben“, begründet Geschäftsführer Peter Sauer die Reduzierung. Demnach verfolge die WGW eine klare Firmenstrategie und orientiere sich an der aktuellen Marktentwicklung sowie an den Interessen und Ansprüchen ihrer Kunden. „Für uns stand es deshalb außer Frage, die Sanierung des Wohngebietes Wurzen Nord weiterzuführen.“ So erhielt nach den Arbeiten in der Richard-Wagner-Straße und der Erneuerung der Häuser Friedrich-Ebert-Straße 47 – 57 sowie 59 – 65 nun ebenfalls das größte Gebäude im Karree eine Frischekur. Aus Sicht von Sauer biete das aktuelle WGW-Projekt „alles, was vom Markt derzeit gefordert wird“: Ein- bis Vier-Raum-Wohnungen für Singles und Familien gleichermaßen. Darüber hinaus verfüge jede Wohnung über einen Balkon, „die Ausstattung ist modern, hell, freundlich und oft nach persönlichen Wünschen der Interessenten gestaltet“.

Nicht unerwähnt lassen will der 54-Jährige die Umsetzung energetischer Vorgaben. Schließlich zahle sich zum Beispiel das Dämmen der Fassade auf die anfallenden Betriebskosten für Neumieter aus. Mehr noch. Im Keller errichtete die WGW Fahrradstellplätze und Wäschetrockenräume. „Sobald die Außenanlage tipptopp ist, bieten wir hier im Innenbereich des Hofes sogar neue Pkw-Parkboxen zur Miete an.“

Sauer zufolge entwickelt sich das Gebiet Nord mittlerweile zu einer begehrten und vor allem beliebten Wohngegend. Nicht ohne Grund. Immerhin seien Einkaufsmöglichkeiten, Kindereinrichtungen, das Gymnasium und die Ringelnatz-Grundschule sowie Spiel- und Sportplatz gleich in der Nähe, „der Bäcker quasi um die Ecke“. Im Herbst plane die Stadtverwaltung überdies die Erneuerung der Fußwege. Insofern geht Sauer von einer raschen Vermietung des Blockes Friedrich-Ebert-Straße 67 – 81 aus, der vor Baubeginn lediglich noch zehn Mieter hatte. Begleitet wird das Projekt übrigens durch das Wurzener Ingenieurbüro Hochbau von Hagen Weidemüller. „Beim Umbau haben wir natürlich auf einen Pool von hier ansässigen Handwerksunternehmen zurückgegriffen.“

Zuletzt verweist WGW-Chef Sauer noch auf ein zweites wichtiges Vorhaben für das Unternehmen. „Am 28. Juli begehen wir das Richtfest in der Friedrich-Ebert-Straße 11.“ Das Mehrfamilienhaus vis-à-vis der Stadtsporthalle wurde bei einer Gasexplosion mit tödlichen Folgen am 25. Juni des Vorjahres schwer beschädigt und musste komplett abgetragen werden. Für anderthalb Millionen Euro entstehen hier acht moderne Wohneinheiten mit Balkon sowie Dachterrasse (die LVZ berichtete).

Von Kai-Uwe Brandt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Kündigung des alten Feuerwehrgerätehauses in Dornreichenbach sorgt für Ärger. Bislang lagerte dort der Tiergehegeverein unter anderem Futter für die Tiere und Baumaterialien. Jetzt löste die Gemeinde den Pachtvertrag aufgrund des Verkaufs der Immobilie und setzte dem Verein eine Räumungsfrist von acht Wochen.

03.07.2017

Insgesamt vierzehn Tiere wurden vor einigen Wochen aus prekären Verhältnissen gerettet. Sie sollten im Anschluss an Interessenten verkauft werden. Diese Praxis scheiterte und brachte dem Veterinäramt des Landkreises Leipzig viel Ärger ein. Wo die Tiere jetzt gehalten werden, wird nicht öffentlich gemacht.

30.06.2017

Letzte Arbeiten zur Beseitigung von Flutschäden erfolgen in der Gemeinde Machern. Für zwei Vorhaben in Püchau vergab der Gemeinderat den Zuschlag. Unter anderem wird der Weg von der Püchauer Auenbrücke bis zum Schusterbusch erneuert. Damit sich Amphibien nicht die Füße verbrennen, kommen helle Gesteinskörnungen zum Einsatz.

30.06.2017