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Wurzen Motorsportler mit Doppeljubiläum
Region Wurzen Motorsportler mit Doppeljubiläum
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05:00 11.04.2011
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. Das ist eine seit Anfang der 80-er Jahre stattfindende Rallye über 45 Kilometer quer durchs Muldental, gespickt mit kniffligen Sonderprüfungen zur Kenntnis der Verkehrsregeln und des eigenen Fahrzeuges.

 

Was damals zu DDR-Zeiten noch als Verkehrsteilnehmerschulung auf theoretischem Gebiet regelmäßig initiiert wurde, so Rainer Wohlgemuth vom MSC, werde mit dieser Testfahrt als praktischer Teil fortgesetzt. „Damals wie heute geht es darum, dass sich die Teilnehmer quasi übers Lenkrad gucken lassen." Jedoch ohne erhobenen Zeigefinger, so dass auch nicht zu befürchten stand, dass festgestellte Verfehlungen in der Flensburger Verkehrssünderkartei Widerhall finden, versicherten die Organisatoren. Vielmehr soll das eigene Verhalten im Straßenverkehr selbstkritisch überprüft werden. „Und dafür fahren wir streng nach Vorschrift, also nach Straßenverkehrsordnung. Nicht wer zuerst die Ziellinie überquert, sondern wer möglichst wenige Fehlerpunkte auf seinem Konto verbuchen kann, hat die Nase vorn", ergänzte der Fahrtleiter Lutz Kirsch. „Denn Fehler", das weiß auch der Vereinsvorsitzende Rainer Hemmann nur zu gut, „machen wir alle tagtäglich". Umso erfreulicher sei es auch, dass zunehmend junge Verkehrsteilnehmer diese Testfahrt für sich entdeckt haben. Wie etwa die 18-jährige Anne Noßke. Sie hat schon mit 17 den Führerschein erworben und fuhr nur mit Mutti oder Vati als Beifahrer übers Land. Jetzt hat sie ihre Freundin Cornelia Lorenz neben sich sitzen. Die sei zwar auch Fahranfängerin, aber beide nutzen diese Testfahrt als Vorbereitung auf ihre Urlaubsfahrt mit dem Auto. Lisa Burkhardt ist noch 17 Jahre jung und auch schon im Besitz des Führerscheines. Deshalb ist ihr Papa Sven mitgekommen, der seiner Tochter bescheinigt, „schon recht sicher zu fahren". Lisa selbst glaubt, trotz dem sie gerade erst die Fahrschulbank verlassen hat, dieser Testfahrt noch einige praktische Tipps abzugewinnen. Zu den alten Hasen im Straßenverkehr gehört Rolf Keltsch. Zwar hat der inzwischen 72-Jährige seit 1956 den Führerschein. „Aber ich mache trotzdem seit Jahren die Testfahrt mit, weil ich jedes Mal noch etwas dazu lernen kann und das, was ich schon weiß, kann ich auffrischen. „Also, wenn Sie mich fragen, dann müsste es die Verkehrsteilnehmerschulungen von früher jetzt wieder geben", forderte der Senior vehement. „Und nicht nur die", meinte er, „auch die Rot-Kreuz-Lehrgänge". Gleich mit der ganzen Familie kam Thomas Schumann vorgefahren, sozusagen zum lehrreichen Familienausflug. „Na klar, wir wollen doch noch etwas lernen, weil man immer wieder Defizite entdeckt." Und aus gleichem Antrieb heraus hat sich auch Biker Henry Lehmann entschlossen, sich der Testfahrt zu unterziehen, gar auf einer BMW - 1150 RT.

Frank Schmidt

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