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Wurzen Musikschule Muldental und Grundschulen planen wieder Abschlusskonzerte
Region Wurzen Musikschule Muldental und Grundschulen planen wieder Abschlusskonzerte
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00:33 08.04.2018
Erstmals veranstaltete die Musikschule Muldental Abschlusskonzerte des Projektes "Jedem Kind ein Instrument". Quelle: privat
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Wurzen

Feinschliff in eher kleiner Runde: Die Musikschule „Theodor Uhlig“ Muldental plant gemeinsam mit den Grundschulen der Region die Zweitauflage der Vorjahrespremiere von Abschlusskonzerten für das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ (Jeki). „Wir haben dazu beim jüngsten Treffen miteinander die Termine im Mai abgesprochen“, berichtet Roland Krause, Leiter der Musikschule mit Sitz in Wurzen.

Die Veranstaltungen finden just während des Übergangs von Jeki 1 zu Jeki  2 statt. Das Programm gliedert sich nämlich in zwei Schuljahre – im ersten lernen die Steppkes beispielsweise Violine, Gitarre, Flöte, Schlagzeug oder Keyboard kennen, im zweiten dann entscheiden die Eltern, ob ihr Kind mit einem bestimmten Instrument anfängt. Gut die Hälfte der Kleinen musiziert übrigens nach dem ersten Pflichtjahr ganz freiwillig weiter.

„Die Anmeldungen für Jeki 2 starten Anfang Juni“, so Krause, dessen Bildungsstätte bereits seit 2011 für Klang in den Klassenzimmern sorgt. „Wir haben zunächst mit den drei Wurzener Grundschulen und insgesamt 112 Teilnehmern begonnen“, erinnert sich Musikschulleiter Krause. Ein Jahr später stieß Kühren hinzu, danach Hausdorf sowie Machern. Derzeit beteiligen sich 210 Mädchen und Jungen am Jeki 1-Teil, darunter 137 aus Wurzen und dem Ortsteil Kühren.

Über fehlende Nachfrage kann sich Krause nicht beschweren. Zumal der sächsische Landesverband deutscher Musikschulen die Instrumente gratis bereitstellt. Im zweiten Jahr unterrichten die Dozenten das Instrument nach Wahl und Angebot. Geübt wird zu Hause. Kostenpunkt für Jeki, Teil zwei: alles in allem und damit komplett 120 Euro. Auf Antrag hin wird sogar eine Sozialermäßigung bis zu 100 Prozent gewährt.

Klar, dass die Vorteile des frühen Musizierens für den 54-jährigen Pädagogen auf der Hand liegen. Denn der Umgang mit dem Instrument beeinflusst die motorischen, kreativen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten auf positive Weise, betont er. Seit dem Vorjahr krönt die Musikschule das Projekt sogar mit Abschlusskonzerten. So waren die Veranstaltungsorte, die Grundschulen sowie die Kirche Kühren und das Gotteshaus Machern, bis auf den letzten Platz besetzt.

„Ich hoffe und wünsche mir, dass uns der Erfolg des ersten Aufschlags wieder gelingt, auch wenn die Aufführungen für jede Menge Lampenfieber bei den kleinen Musikern und ihren Lehrern sorgten.“ Aber letztlich, sagt Krause, wurden alle mit Applaus für ihre Leistungen belohnt. Insofern lädt er schon einmal die Eltern, Großeltern oder Geschwister ein, „zu hören und zu sehen, was die Jeki 1- und Jeki 2-Teilnehmer gelernt haben“.

Weitere Informationen zum Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ beim Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Sachsen, unter www.lvdm-sachsen.de, E-Mail JeKi@lvdm-sachsen.de

Von Kai-Uwe Brandt

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