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Wurzen Musikschule Muldental wirbt für ihre Angebote
Region Wurzen Musikschule Muldental wirbt für ihre Angebote
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11:12 21.03.2016
Instrumente und Lehrer kennen lernen – das ist möglich beim Fest der musikalischen Früherziehung. Steppkes und Eltern nutzen das Angebot gern. Quelle: Roger Dietze
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Machern

 „Wer die Wahl hat, hat die Qual“, lautet bekanntlich ein altes deutsches Sprichwort. Dies gilt durchaus auch für das Erlernen eines Instruments. Um Eltern und ihren Sprösslingen diese „Qualen“ zu erleichtern, lädt die Musikschule Muldental alljährlich zu ihrem Fest der musikalischen Früherziehung ein, mit dem der kommunale Eigenbetrieb am Sonnabend erstmals in Machern zu Gast war. „Wir haben auch sehr viele Kinder in unserer Musikschule, die nicht aus Grimma und Wurzen kommen, und deshalb wollen wir künftig in gewissen Abständen auch anderen Kommunen mit dieser Veranstaltung unsere Aufwartung machen“, sagte Gabriele Pohl, Fachrichtungsleiterin musikalische Früherziehung.

Jene Kinder, welche die musikalische Früherziehung in den vergangenen Jahren durchliefen, hatten nun die Gelegenheit, Instrumente und Lehrer näher kennenzulernen. „Dass dies in diesem Rahmen ganz zwanglos möglich ist, ist ein wichtiger Aspekt dieser Veranstaltung“, so Gabriele Pohl. Auch konnte die Musikschule dabei einmal mehr für ihre nicht so stark nachgefragten Instrumente wie Fagott, Horn und Posaune die Werbetrommel rühren. „Demgegenüber sind die Blockflöte und das Klavier durchgehend gut nachgefragt, bei anderen Instrumenten wiederum gibt es Zeiten mit stärkerer und weniger Nachfrage“, erläuterte die stellvertretende Musikschulleiterin Maria Pachmann.

Grundsätzlich sei das Interesse an einer musikalischen Ausbildung in den Elternhäusern aber ungebrochen, was seinen Niederschlag in einer Schülerzahl von knapp unter 1000 finden würde. Schüler, die je nach Eignung im Orchester der Schule zum Einsatz kommen. „Die Förderung, die unsere Musikschule vom Landkreis erhält, geben wir ein stückweit in Form von Konzerten zu verschiedenen Anlässen wie dem Neujahrsempfang des Landrates wieder zurück“, so Gabriele Pohl.

Gut möglich, dass an einem dieser Auftritte in naher Zukunft auch Nora Bukau mit ihrer Geige mitwirken wird. Die Hohburger Musikschülerin frönt dem Spiel seit gut vier Jahren und hat ihren Großvater Peter nach dessen eigenen Worten verblüfft. „In Anbetracht der Tatsache, dass sie zum Zeitpunkt der ersten Übungen noch vielen anderen Freizeitbeschäftigungen nachging, war ich mir nach den ersten von ihr aus dem Instrument herausgeholten Quietschtönen sicher, dass es ganz sicher nichts mit dem Geigespielen werden wird“, so der 73-jährige Wurzener. Ein Irrtum, wie er inzwischen einräumen muss. „Sie spielt mittlerweile anspruchsvolle Stücke, und beim Notenlernen kann ich ihr schon seit geraumer Zeit nicht mehr helfen.“

Erst am Anfang ihrer musischen Ausbildung steht die dreijährige Isabel, deren Mutter Doreen Schulze am Sonnabend die Gelegenheit wahrnahm, sich auf Schloss Machern über die Angebote der Musikschule zu informieren. „Dass unsere Tochter ein Instrument erlernt, erachten wir für wichtig, welches allerdings, soll sie selbst entscheiden. Denn das Ganze soll ihr ja auch ein bisschen Spaß machen.“

Von Roger Dietze

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